SILBER-FREIMUTH | Eigentor machte ihn zum Zehnkämpfer

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SILBER-FREIMUTH | Eigentor machte ihn zum Zehnkämpfer

Der Olympia-Vierte schleuderte den Speer auf 89,89 Meter hinaus - deutlich weniger als bei seinem deutschen Rekord von 94,77 Meter am 11. Juli in Luzern und seine 91,20 Meter am Donnerstag in der WM-Ausscheidung.

Die deutschen Zehnkämpfer Rico Freimuth und Kai Kazmirek stehen vor dem abschließenden 1500-Meter-Lauf am Samstagabend bei der Leichtathletik-WM in London auf dem zweiten und dritten Platz.

Bitter für Mitfavorit Thomas Röhler: Der Olympiasieger aus Jena musste als Vierter mit 88,26 Metern den Tschechen Jakub Vadlejch (89,73) und Petr Frydrych (88,32) die weiteren Medaillen überlassen.

Für Freimuth war es nach Platz drei 2015 in Peking die zweite Medaille. Bei der Premiere 1983 hatte DDR-Athlet Detlef Michel triumphiert, 2011 holte überraschend Matthias de Zordo Gold. Nach 12,72 Sekunden musste sich die 25-Jährige in London nur Weltmeisterin Sally Pearson aus Australien (12,59) und Peking-Olympiasiegerin Dawn Harper-Nelson (12,63) aus den USA geschlagen geben. Aus dem ersten Doppelerfolg zweier deutscher Leichtathleten bei Weltmeisterschaften seit 18 Jahren wurde in London nichts.

Der 29-Jährige musste sich mit 8.564 Punkten nur dem neuen Weltmeister Kevin Mayer aus Frankreich geschlagen geben.

"Ich war in einem Flow", sagte Dutkiewicz im ZDF: "Mir ist ein kleiner Fehler passiert, aber es hat gereicht".

Das hat es seit Jürgen Hingsen (59) und Siegfried Wentz (57) vor 34 Jahren nicht mehr gegeben! Ich kann es gar nicht glauben.

"Es war ein gutes Rennen. Ich habe nicht mit einer Medaille gerechnet, als ich das auf der Anzeigetafel gesehen habe".

Unterdessen hat Großbritanniens Laufheld Mo Farah sein angestrebtes Triple-Double vor heimischen Publikum verpasst. Für Farah blieb nach einem dramatischen Rennen nur Silber (13:33,22). Gold im Olympiastadion gewann wie erwartet Maria Lasizkene mit übersprungenen 2,03 Metern.