Wegen US-Sanktionen: Iran stopft weitere Millionen in Raketenprogramm

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Wegen US-Sanktionen: Iran stopft weitere Millionen in Raketenprogramm

Teheran Das iranische Parlament hat einstimmig einen Gesetzentwurf verabschiedet, mit dem unter anderem der Etat für das Raketenprogramm des Landes und die Revolutionsgarden erhöht wird. Und das sei erst der Anfang, erklärte Parlamentspräsident Ali Laridschani.

Die Entscheidung richte sich gegen "terroristische und abenteuerliche Aktionen der Vereinigten Staaten in der Region". Demnach sollen 520 Millionen Dollar (umgerechnet 440 Millionen Euro) in die Weiterentwicklung der ballistischen Raketen und in die Stärkung der Quds-Brigaden, der Eliteeinheit der Revolutionsgarden, investiert werden. Washington verfolgt eine Doppelstrategie, da kurz zuvor der Islamischen Republik bescheinigt wurde, sich an die Auflagen des 2015 geschlossenen Atomabkommens zu halten. Der Iran zeigte sich irritiert und warf US-Präsident Donald Trump vor, das Atomabkommen sabotieren zu wollen.