Grütters: Mauer ist weltbekanntes Symbol der Gnadenlosigkeit

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Grütters: Mauer ist weltbekanntes Symbol der Gnadenlosigkeit

56 Jahre nach dem Bau der Berliner Mauer haben Politiker der Opfer an der früheren Grenzanlage gedacht. "Der Opfer von Mauer, Teilung und staatlicher Repression zu gedenken, ist und bleibt elementarer Bestandteil und unserer gesamtstaatlichen Erinnerungskultur". 56 Jahre danach erinnern Politiker in Berlin an die Opfer des Todesstreifens. Die Arbeit der Gedenkstätten und Zeitzeugen habe ebenso wie die wissenschaftliche Aufarbeitung einen entscheidenden Anteil daran, dass heute vor allem jungen Menschen ohne eigene Diktaturerfahrung die Werte Freiheit, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit vermittelt würden. Sie leiteten den Bau der Berliner Mauer ein. Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU), der Präsident des Berliner Abgeordnetenhauses, Ralf Wieland (SPD), und in Vertretung des Regierenden Bürgermeisters Michael Müller (SPD) Kultursenator Klaus Lederer (Die Linke) legten an der zentralen Gedenkstätte an der Bernauer Straße Blumenkränze nieder. Der Pole war im März 1974 bei seiner Ausreise am Grenzübergang Bahnhof Friedrichstraße hinterrücks erschossen worden.

Die Union der Opferverbände Kommunistischer Gewaltherrschaft nannte den Beginn des Mauerbaus "ein Symbol für Trennung, Tötung und Unterdrückung zahlreicher Menschen".

Nach Erkenntnissen des Zentrums für Zeithistorische Forschung Potsdam und der Stiftung Berliner Mauer kamen in Berlin 140 Menschen an der Mauer um, die meisten bei Fluchtversuchen. Diejenigen, die ihr Leben an der Mauer lassen mussten, dürften niemals vergessen werden.