Dortmund: Keine Einigung mit Barca wegen Dembélé

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Dortmund: Keine Einigung mit Barca wegen Dembélé

Auch ohne Dembélé gewann der BVB 4:0. Ein Wechsel ist aber nicht vom Tisch. Unvermindert. Am Donnerstag war der 20 Jahre alte Franzose nicht zum Training erschienen und anschließend von Borussia Dortmund dafür bestraft worden. Genauer gesagt das verpasste Training von Ousmane Dembélé am Donnerstag. Am frühen Abend tauchte der Stürmer dann wieder auf, nun muss er mit Sanktionen rechnen. Die Türe für weitere Verhandlungen scheint nicht geschlossen zu sein. Angesprochen auf einen möglichen zeitnahen Wechsel sagte er allerdings am Sky-Mikrofon: "Nein, diese Frage stellt sich nicht im Moment". Die Bild schreibt gar von einer Geldstrafe im "unteren sechsst". Offensichtlich will er seinen Abschied forcieren. Er hört auf den Namen Hans Sarpei und bei seinem Twitter-Post hört man deutlich seine Schalke-Vergangeheit heraus. "Nicht jetzt schon." Um was es bei dem Treffen gehen soll - ohne eine veränderte Faktenlage - "erfahrt ihr morgen", ergänzte Sportdirektor Michael Zorc vor der Rückreise nach Dortmund.

Echte Liebe - das war einmal: Ousmane Dembelé beim Dortmunder Fotoshooting.

"Ousmane Dembele hat heute unentschuldigt beim BVB-Training gefehlt und sich offenbar bewusst zu diesem Schritt entschlossen", erklärte Zorc.

Nach Neymars Umzug, der alle bisherigen Dimensionen sprengte, belegt Manchester Uniteds Mittelfeldspieler Paul Pogba mit 105 Millionen Euro noch diesen zweiten Platz in der Rangliste der obszönen Transfersummen. Vor allem auf Twitter wird fleißig spekuliert, wo das französische Super-Talent abgeblieben ist. Wir haben versucht ihn zu erreichen, das ist uns nicht gelungen. "Ich hoffe, dass nichts Schlimmes passiert ist", sagte BVB-Trainer Peter Bosz.

Weil es mehr ist als der übliche Poker: Es ist eine Absage an das unsägliche Gebaren, das Dembélé und sein Lager sowie der ehemals als Edel-Klub geltende FC Barcelona in dieser Transferposse an den Tag legen. Barcelona sucht einen Ersatz für den brasilianischen Superstar Neymar, der für 222 Millionen Euro Ablöse zu Paris St. Germain gewechselt war.