Bahnstrecke im Südwesten bleibt gesperrt

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Bahnstrecke im Südwesten bleibt gesperrt

In Baden-Württemberg verkehren zwischen Rastatt und Karlsruhe wegen einer technischen Störung an der Bahnstrecke bis auf Weiteres keine Züge. Die Sperrung soll voraussichtlich "mindestens über eine bis zwei Wochen" andauern.

Je nach Betriebslage würden die Züge in Baden-Baden und Rastatt wenden, ein Busnotverkehr sei eingerichtet, so die Bahn.

Grund für die Probleme sei eine schwerwiegende technische Störung, die mit Bauarbeiten an einem Tunnel zu tun habe. In dem Bereich sind Gleise abgesackt, weshalb die Strecke gesperrt wurde, wie ein Bahnsprecher am Sonntag in Berlin sagte.

Fahrgäste müssten mit erheblichen Reisezeitverlängerungen rechnen, heißt es in einer Pressemiteilung der Deutschen Bahn. Wie viele Züge oder Fahrgäste von der Sperrung betroffen sind, konnte der Sprecher zunächst nicht sagen. Es werde zwar intensiv an der Behebung der Störung gearbeitet - dennoch müsse man davon ausgehen, dass die Sperrung länger gehe, hieß es bei dem Unternehmen. Internationale Züge von und nach Paris fahren nicht über Straßburg und Karlsruhe, sondern halten ersatzweise in Saarbrücken und Mannheim. An den Bahnhöfen Karlsruhe, Offenburg und Baden-Baden seien zusätzliche Mitarbeiter der Bahn im Einsatz. Fahrgäste müssen mit erheblichen Einschränkungen und deutlich längerer Reisezeit rechnen. Die Deutsche Bahn bedauert die Einschränkungen für die betroffenen Fahrgäste ausdrücklich. Reisenden wird dringend geraten, sich vor Antritt über ihre Verbindungen auf www.bahn.de/Reiseauskunft oder m.bahn.de zu informieren.