Xi fordert Trump zur Zurückhaltung im Nordkorea-Konflikt auf

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Xi fordert Trump zur Zurückhaltung im Nordkorea-Konflikt auf

Am Freitag dann erklärte er eine militärische Lösung sei vorbereitet. Trump hatte am Dienstag zunächst gewarnt, die USA würden "mit Feuer und Wut" auf weitere Provokationen reagieren.

Am Freitag richtete Trump eine neue Warnung an Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un und drohte unverhohlen mit einem Militäreinsatz. Es sei an der Zeit gewesen, dass jemand für die Amerikaner und die Menschen anderer Nationen eintrete, rechtfertigte Trump seine drastische Rhetorik gegenüber Pjöngjang.

Im Original-Tweet nutzt der US-Präsident die englische Redewendung "locked and loaded". Das Weiße Haus hob ferner hervor, dass das Verhältnis zwischen Trump und Xi Jinping "extrem eng" sei und "hoffentlich zu einer friedlichen Lösung des Nordkorea-Problem führen wird". China hat vorgeschlagen, dass die USA ihre Manöver mit Südkorea einstellen, während Nordkorea sein Atom- und Raketenprogramm aussetzt, um Verhandlungen aufzunehmen.

Australiens Regierungschef Malcolm Turnbull kündigte am Freitag an, dass sein Land im Falle eines nordkoreanischen Angriffs auf die USA zum Beistand verpflichtet sei.

Trump bezeichnete die Lage als sehr gefährlich. "Es ist in Tip-Top-Verfassung", sagte er.

Nordkorea hat angekündigt, dass bis Mitte August ein Einsatzplan stehen soll, um vier Mittelstreckenraketen über Japan hinweg auf Guam abzufeuern. "Teile von SPD und Linken versuchen, über die Irritationen um Trumps Amtsführung auch antiamerikanische Ressentiments zu bedienen", sagte Hardt der Agentur Reuters. Die internationale Gemeinschaft habe eine gemeinsame Position zu Nordkorea, sagte Annen im Deutschlandfunk mit Blick auf den einstimmigen Beschluss im UNO-Sicherheitsrat zu Sanktionen gegen das Land. Chinas Führung hofft hingegen, dass die USA auf Nordkorea zugehen und dessen Sicherheitsbesorgnisse ernst nehmen. Mehr als 80 Prozent des nordkoreanischen Handels fließt über den großen Nachbarn. "Demonstrationen der Stärke" seien nicht angebracht, hieß es aus dem chinesische Außenministerium in Peking. Trump hatte Nordkorea zuvor mit Krieg gedroht.

Neben den USA spielt China eine Schlüsselrolle in dem Konflikt und bei der Umsetzung der Sanktionen. Diese hatte nach Schätzungen eine theoretische Reichweite von rund 10 000 Kilometern. Nordkoreas Staatschef Kim sagte nach dem Test, das Festland der USA sei jetzt in Reichweite. Als Reaktion auf den Raketentest verhängte der UN-Sicherheitsrat die bislang schärfsten Wirtschaftssanktionen gegen Nordkorea.