Trump warnt Nordkorea: "geladen und entsichert"

  • Trump warnt Nordkorea:

Trump warnt Nordkorea: "geladen und entsichert"

Sowohl der US-Präsident Donald Trump wie auch der koreanische Machthaber Kim Jong Un überbieten sich mit verbalen Attacken.

An Nordkorea gerichtet sagte Trump, er hoffe, dass seine Botschaft angekommen sei. Seine Drohung vom Dienstag, wonach die USA mit "fire and fury" zuschlagen würden, sei offenbar nicht hart genug gewesen. "Mit mir kann er das nicht machen", sagte Trump. Die USA und Nordkorea liefern sich seit Tagen einen zunehmenden Wettlauf um immer schärfere Formulierungen. Nicht zum ersten Mal drohte er mit der Bombe, aber diesmal nannte Kim sogar ein Ziel: Die Insel Guam, ein militärisch wichtiger Stützpunkt der Amerikaner im Pazifik. Dieser sehe vor, dass Nordkorea auf weitere Raketentests verzichte und die USA und Südkorea ihre Großmanöver einstellten, sagte Lawrow in Moskau.

Am Freitag dann erklärte er die "militärische Lösung" für "vollständig vorbereitet". Ein Krieg mit Nordkorea wäre "katastrophal", betonte er am Donnerstag. "Wir sind besorgt wegen dieser Drohungen, wollen aber gleichzeitig sicherstellen, dass die Menschen nicht in Panik verfallen und ihr normales Leben weiter führen".

Er glaube nicht, dass von Nordkorea eine unmittelbare Bedrohung ausgehe, sagte der Minister. Welche Ergebnisse er meinte, liess Mattis offen. Bundeskanzlerin Angela Merkel warnte, die Eskalation der Sprache werde nicht zu einer Lösung des Konflikts beitragen.

Die staatliche chinesische Tageszeitung "Global Times" forderte die Führung in Peking derweil auf, trotz eines bestehenden Beistandspakts mit Pjöngjang bei einem möglichen Erstschlag Nordkoreas gegen die USA "neutral" zu bleiben. Wenn allerdings die USA und Südkorea zuerst angriffen und versuchten, die nordkoreanische Regierung zu stürzen, werde China dies verhindern, hieß es in der Zeitung, die nicht die Politik der Regierung wiedergibt. Australien sicherte den USA militärische Unterstützung zu, sollte ihr Territorium angegriffen werden. Das Vertrauen in den nuklearen Schutzschild der USA sei nicht unerschütterlich, schrieb der "Korea Herald". Die USA seien allerdings bereit, auf Feindseligkeiten Nordkoreas zu reagieren. Der US-Präsident zweifelte auch an, dass die jüngst einstimmig im Sicherheitsrat beschlossenen UN-Sanktionen den erwünschten Effekt haben würden.