Schenefeld: Großfeuer in Tennis-Center gelöscht

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Schenefeld: Großfeuer in Tennis-Center gelöscht

Nach 14 Stunden hat die Feuerwehr den Großbrand in der Tennishalle in Schenefeld (Kreis Pinneberg) am Freitagmorgen gelöscht. Die Feuerwehr sprach von zehn ausgebrannten Autos. Wie die Feuerwehr mitteilte, war das Feuer in einem Konferenzraum innerhalb des Gebäudekomplexes an der Holzkoppel entstanden. Abgeschlossen waren die Löscharbeiten damit allerdings noch nicht: 15 Retter der Freiwilligen Feuerwehr Schenefeld waren bis in den Freitagvormittag hinein weiter mit vier Fahrzeugen vor Ort, um eventuell erneut aufflammende Brandnester wieder abzulöschen. In der Nacht war unter anderem ein Kettenbagger im Einsatz, der Gebäudeteile einriss, um die Löscharbeiten von außen zu erleichtern.

Bei dem Brand wurden zwei Menschen verletzt: Ein Mann wurde aus dem Gebäude gerettet. Er sei mit Verdacht auf eine schwere Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus gebracht worden. Die aufsteigende Rauchsäule war bis Hamburg zu sehen. Trotz der starken Rauchentwicklung konnte die Feuerwehr verhindern, dass der Brand auf umliegende Gebäude übergriff.

Die Polizei beklagte, dass Schaulustige die Arbeit der Einsatzkräfte erschweren hätten. Die Höhe des Sachschadens ist noch unklar - auch die Brandursache muss noch ermittelt werden. Unbeteiligte wurden gebeten, den Bereich zu verlassen. Anwohner sollten Fenster und Türen geschlossen halten.

Der Großbrand hatte auch Auswirkungen auf den Personenverkehr: Der Verkehrsverbund VHH stellte den Busverkehr ein beziehungsweise leitete den Verkehr teilweise um. Weil Busse verspätet eingesetzt werden könnten, würde es zu Behinderungen im öffentlichen Nahverkehr im Westen Hamburgs kommen, hieß es.