Experte: Keine Gefahr für Krieg zwischen USA und Nordkorea

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Experte: Keine Gefahr für Krieg zwischen USA und Nordkorea

Der US-Präsident hat Nordkorea "Feuer und Zorn" angekündigt, falls es den USA weiterhin drohe. "Ich bin mir nicht sicher, ob Präsident Trump bereit ist zu handeln", sagte der Vietnamkriegs-Veteran, der vor einer "ernsthaften Konfrontation" mit Nordkorea warnte. "Wir wissen, dass sie unterirdisch positioniert ist", so Ballbach.

Drittens müsse man im Fall einer Militäraktion davon ausgehen, dass Nordkorea entsprechend zurückschlägt.

Nordkoreas Militär hatte am Mittwoch den Vereinigten Staaten mit einem Raketenangriff auf die US-Pazifikinsel Guam gedroht.

Mattis fügte hinzu, das US-Außenministerium versuche alles, um die von Nordkorea ausgehende Bedrohung mit diplomatischen Mitteln zu lösen. Seoul und Washington würden "strikt und stark" auf einen militärischen Schlag reagieren, sagte der Sprecher des Generalstabs, Roh Jae Cheon, am Donnerstag. Die USA sollten ihre "rücksichtslosen militärischen Provokationen" unterlassen, sodass man nicht "gezwungen" sei, eine "unvermeidliche militärische Entscheidung" zu treffen, sagte ein Armeesprecher laut KCNA. Zuvor hatten Berichte über große Fortschritte des kommunistischen Staats bei seinem Atom- und Raketenprogramm das Ausland beunruhigt. Südkorea will sein Militär nun umfassend reformieren und schlagkräftiger machen. "Und ich bin nicht sicher, dass Präsident Trump bereit zum Handeln ist". Erwogen wird demnach ein Angriff mit ballistischen Raketen des Typs Hwasong-12, um die US-Streitkräfte auf Guam und ihre dort stationierten Bomber in Schach zu halten - schließlich sei die Insel der potenzielle "Ausgangspunkt für eine Invasion in Nordkorea".

Pjöngjang treibt trotz internationaler Sanktionen seit Jahren sein Raketen- und Atomwaffenprogramm voran. "Solche Militärmanöver der USA könnten in der momentan extrem heiklen Situation auf der koreanischen Halbinsel einen gefährlichen Konflikt provozieren", hieß es. Vielmehr seien sie "ein wichtiges militärisches Mittel, um entschlossen den politischen und wirtschaftlichen Druck der USA sowie ihre militärischen Drohungen zu kontern".

Inzwischen ist Nordkorea nach Erkenntnissen der USA und Japans in der Lage, Raketen mit Miniatur-Atomsprengköpfen zu bestücken - auch Interkontinentalraketen. Nordkorea habe einen entscheidenden Schritt auf dem Weg zur vollwertigen Atommacht getan, berichtete die Zeitung. Zugleich verteidigte Tillerson Trumps Äußerungen.

Die Nato zeigte sich "besorgt wegen der anheizenden und bedrohlichen Rhetorik". "Things will happen to them like they never thought possible", sagte Trump vor Journalisten mit Bezug zu Nordkorea, sollte das Land die USA oder seine Alliierten angreifen. Der UN-Sicherheitsrat hatte erst am Samstag die Strafmaßnahmen gegen Nordkorea verschärft, um Pjöngjang zum Einlenken zu bewegen. Nordkoreas Staatschef Kim sagte nach dem Test, das Festland der USA sei jetzt in Reichweite.