US-Präsident Trump warnt Nordkorea vor "Feuer und Wut"

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US-Präsident Trump warnt Nordkorea vor "Feuer und Wut"

Trump droht, Nordkorea mit einem "Feuersturm" ("Fire and Fury", "Feuer und Zorn/Wut") zu überziehen.

Pjöngjang konterte diese Äußerungen Trumps mit der Androhung eines Raketenangriffs auf das 3.000 Kilometer entfernte Guam im Pazifik.

Die kommunistische Führung in Pjöngjang prüfe außerdem sorgfältig eine Strategie für einen Angriff mit einer Mittel- oder Langstreckenrakete auf die Pazifikinsel Guam.

Die von KCNA zitierten nordkoreanischen Drohungen nehmen direkt Bezug auf die US-Luftwaffenbasis Anderson auf Guam, von der die Vereinigten Staaten immer wieder strategische Bomber des Typs B-1 zu Militärmanövern in Richtung koreanische Halbinsel entsendet haben.

Die Generalstabsabteilung der nordkoreanischen Armee kündigte unterdessen in einer Stellungnahme an, auf einen von den USA erwähnten Präventivkrieg mit einem totalen Krieg reagieren zu wollen.

Seine Drohungen rechtfertigte Pjöngjang mit einer Mobilisierung des Atomwaffenarsenals sowie Raketentests durch die USA und Übungen mit Langstreckenbombern über Südkorea. Wegen der Fortschritte in Nordkoreas Atom- und Raketenprogramm "tickt die Uhr", da die Sanktionen nicht wirkten. Ein solcher Erstschlag sei möglich, wenn es Anzeichen für eine Provokation vonseiten der USA gebe.

Zuvor schon hieß es aus Pjöngyang, die nordkoreanische Atomstreitmacht würde den Amerikanern eine "ernsthafte Lektion" erteilen, sollte Washington einen Militärschlag gegen das Land wagen. Der Minister und Trump zögen am selben Strang, sagte die Sprecherin. Der Republikaner hatte nach seiner Amtsübernahme versprochen, Nordkorea werde nie Atomwaffen besitzen, mit denen die USA erreicht werden könnten. Anlass war, dass zuvor ein Bericht geschlossen hatte, dass Nordkorea mittlerweile in der Lage sei, Atomsprengköpfe auf Raketen zu montieren. Laut dem Zeitungsbericht kam das japanische Verteidigungsministerium ebenfalls zu dem Schluss, dass Nordkorea einen ausreichend kleinen Sprengkopf für seine Interkontinentalraketen besitzt. Am Rande eines Treffens über die Drogenepidemie in den USA stieß er vor laufenden Kameras martialische Drohungen gegen Nordkorea aus und schürte damit Spekulationen, die USA könnten Nordkorea angreifen. "Ich glaube, wir brauchen eine vollständige Verteidigungsreform im Sinne einer Wiedergeburt, anstatt nur einige Modifizierungen oder Verbesserungen durchzuführen", sagte Moon der südkoreanischen Nachrichtenagentur Yonhap zufolge bei einer Besprechung mit sechs Spitzenbefehlshabern seines Militärs. Demnach will Südkorea unter anderem Raketen mit höherer Sprengkraft anschaffen, um unterirdische Bunker zerstören zu können. Der UN-Sicherheitsrat hatte erst am Samstag die Strafmaßnahmen gegen Nordkorea verschärft, um Pjöngjang zum Einlenken zu bewegen. Diese hatte nach Berechnungen von Experten eine theoretische Reichweite von rund 10'000 Kilometern.

Nordkoreas Staatschef Kim sagte nach dem Test, das Festland der USA sei jetzt in Reichweite. Als Reaktion auf den Raketentest verhängte der UNO-Sicherheitsrat die bislang schärfsten Wirtschaftssanktionen gegen Nordkorea.