Rechtsextreme in Seenot - Flüchtlingsretter müssen helfen

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Rechtsextreme in Seenot - Flüchtlingsretter müssen helfen

Nun muss sich die Identitäre Bewegung, die in Deutschland vom Verfassungsschutz beobachtet wird, allerdings erst mal um sich selbst kümmern: Denn die "C-Star" ist in Seenot geraten. Denn zuvor hatten unter anderem tunesische Fischer demonstriert und die "C-Star" davon abgehalten, vor Anker zu gehen. Michael Buschheuer davon, dass das Nazi-Schiff mit einem Maschinenschaden manövrierunfähig und der Hilfe bedürftig sei. Ihnen gehe es um ein "grossangelegtes Propaganda-Manöver" gegen Flüchtlinge und ihre Helfer im Mittelmeer. Wie die Nichtregierungsorganisationen Sea-Eye am Freitag berichtete, musste sie der von sogenannten Identitären gecharterten "C-Star" zur Hilfe kommen.

Regensburg. Eigentlich wollten sie die Arbeit der privaten Seenotretter behindern, die vor der libyschen Küste Flüchtlinge vor dem Ertrinken retten. Jetzt gerieten die Rechtsextremen in Not - und ausgerechnet Flüchtlingshelfer sind auf dem Weg, ihnen aus der Patsche zu helfen.

"In Seenot Geratenen zu helfen, ist die Pflicht eines jeden, der auf See ist – unterschiedslos zu ihrer Herkunft, Hautfarbe, Religion oder Gesinnung", betonten die Helfer.

Defend Europe meldet derweil in den sozialen Netzwerken, dass es in der vergangenen Nacht lediglich zu einer kleineren technischen Störung gekommen sei. Gemäß der Vorschriften habe die C-Star diese Informationen an Schiffe in der Nähe geschickt, heißt es weiter in dem Beitrag.

Das nächste Schiff war die "Sea-Eye", deren Besatzung normalerweise Flüchtlinge an Bord nimmt, die zu ertrinken drohen. "Im Moment wird an der Lösung des Problems gearbeitet".