Gläubiger stimmen für Verkauf von zwei Solarworld-Werken

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Gläubiger stimmen für Verkauf von zwei Solarworld-Werken

Bonn (energate) - Die Gläubiger der insolventen Solarworld AG haben der Übernahme durch den bisherigen Vorstandschef Frank Asbeck zugestimmt. In einer Transfergesellschaft wird versucht, so schnell wie möglich neue Jobs für die Beschäftigten zu vermitteln.

An ihrer Spitze der bisherige SolarWorld-Chef Frank Asbeck, der heute seinen 58. Geburtstag feiert. Das Geld für das Geschäft kommt nach Informationen von SPIEGEL ONLINE aus Katar. Insolvenzverwalter Horst Piepenburg hatte zuvor für die Entscheidung geworben: "Angesichts der komplexen Bedingungen der Solarindustrie ist das für die Gläubiger wirtschaftlich vernünftig und für die Standorte und Mitarbeiter die verantwortungsvollste Lösung". Ohne die Zustimmung der Gläubigerversammlung hätten fast alle Solarworld-Beschäftigte entlassen werden müssen. Solarworld mit Sitz in Bonn hatte Mitte Mai wegen Überschuldung Insolvenz angemeldet. Die Transaktion sei zudem vom Bundeskartellamt genehmigt worden. Einschließlich der Zentrale in Bonn gehe die neue Gesellschaft mit 515 Mitarbeitern an den Start. Sie soll voraussichtlich zugunsten der Konkursmasse verkauft werden. Andreas Bett. "Ohne eigene Fertigung wären wir in ein paar Jahren abhängig von China".