Ahmad A. wollte mit Lkw in Menschenmenge fahren

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Ahmad A. wollte mit Lkw in Menschenmenge fahren

Dies berichtete der Recherchepool aus "Süddeutscher Zeitung", NDR und WDR.

Er habe bei der Tat möglichst viele "Christen und Jugendliche" töten wollen, sagte der Attentäter.

Hamburg. Zunächst schwieg Ahmad A., nachdem er am 28. Juli den 50 Jahre alten Mathias P. mit einem Messer getötet und fünf weitere Menschen zum Teil schwer verletzt hatte. Der abgelehnte Asylbewerber habe als "Märtyrer" sterben wollen, und er bedaure, dass er nicht mehr Menschen habe töten können.

Auslöser für den Angriff soll dem Medienbericht zufolge das Freitagsgebet in einer nahen Moschee mit einer Predigt zum Tempelberg gewesen sein. Den Medien-Angaben zufolge soll sich der mutmaßliche Täter seit 2014 mit dem IS beschäftigt, aber nach eigener Aussage nicht in dessen Namen gehandelt haben. Die Ermittlungen zum Fall des Palästinensers leitet die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe. Sie wies jedoch darauf hin, dass zwischen dem Entschluss und der Ausführung der Tat nur sehr wenig Zeit gelegen hätte. Die Behörden seien teilweise nicht schnell und nicht gründlich genug mit Hinweisen auf die psychische Instabilität des Täters und seine Hinwendung zum radikalen Islam umgegangen, sagte Grote am Mittwoch in einer Sondersitzung vor dem Innenausschuss der Hamburger Bürgerschaft. Ein psychologischer Sachverständiger wurde auch nicht hinzugezogen, obwohl es Anlass dazu gegeben hätte, erklärte Grote. Doch vermutlich hätte eine derart spontane Tat nicht verhindert werden können, so Grote, selbst wenn alle Erkenntnisse sorgfältig aufgearbeitet worden wären.