Missbrauch bei Domspatzen: Abschlussbericht wird vorgestellt

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Missbrauch bei Domspatzen: Abschlussbericht wird vorgestellt

Regensburg Mehrere Hundert Kinder und Jugendliche wurden Opfer von Misshandlungen.

Abschlussbericht zum Missbrauchsskandal bei den Regensburger Domspatzen wird am heutigen Dienstag präsentiert. Im Skandal bei den Regensburger Domspatzen wird Bilanz gezogen. Der mit der Aufarbeitung beauftragte Rechtsanwalt Ulrich Weber will dann die Ergebnisse seiner Recherchearbeit unter den Sängern des Doms bekannt geben. Bekanntgeworden waren die ersten Missbrauchsfälle im März 2010. Inzwischen haben sich nach Angaben des Bistums Regensburg mehrere Hundert ehemalige Sänger des weltberühmten Chores gemeldet, weil sie zwischen 1945 und Anfang der 1990er Jahre körperlich misshandelt worden waren. Die Betroffenen sollen mit bis zu 20.000 Euro entschädigt werden.

Bischof Rudolf Voderholzer hat seit Beginn seiner Amtszeit in Regensburg Anfang 2013 die Aufklärung des Skandals maßgeblich vorangetrieben.