Oliver Marach zieht in Wimbledon in erstes GS-Finale ein

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Oliver Marach zieht in Wimbledon in erstes GS-Finale ein

Dabei hatte sich Marach, dem im vergangenen März Doppel-Partner Fabrice Martin (FRA) abhandengekommen war, mit Pavic erst Anfang Juni zusammengesetzt und über die Zukunft gesprochen.

In Wimbledon kommt es zu einem kuriosen Zufall im Doppel-Finale.

Bis Stuttgart war es für das Duo nicht nach Wunsch gelaufen, doch dann erreichten die beiden die Endspiele der Rasenturniere in Stuttgart und Antalya. Ich spüre mich gar nicht mehr. "Der linke Haxn ist weg und der rechte zittert ein wenig".

Für Marach läuft es aber trotz starker Leistungen nicht ganz rund, er spielt wegen einer Handgelenks-Verletzung mit Schmerzmitteln.

Bei 11:11 im fünften Satz wird das Dach wegen der eintretenden Dunkelheit geschlossen. Siegentscheidend nach insgesamt 4 Stunden und 35 Minuten ist schließlich das 32. und gleichzeitig letzte Spiel, das die österreichisch-kroatische Kombi ihren Kontrahenten abnehmen kann.

Damit steht Marach mit Kubot ausgerechnet jenem Spieler gegenüber, mit dem er einem Grand-Slam-Finale bislang am nähesten gekommen war. Für Wimbledon wurde der Routinier erst dank diverser Behandlungen, die er auch noch während des Turniers fortsetzen musste, fit gemacht - und das mit Erfolg. "Wir haben nichts zu verlieren, aber wir müssen unser bestes Tennis abrufen, um zu gewinnen", sagte Marach.