Roger Federer schlägt Tomas Berdych und steht in seinem elften Wimbledon-Final

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Roger Federer schlägt Tomas Berdych und steht in seinem elften Wimbledon-Final

Das kann nur Federer: Der Maestro packt einen Backhand-Halbvolley Passierball der absoluten Sonderklasse aus.

Die Vorentscheidung fiel in der Mitte des dritten Satzes. Berdych führte 3:2 und erarbeitete sich zwei Breakbälle. Beim Stand von 15:40 reihte Federer jedoch drei Asse und einen Aufschlagwinner aneinander.

2014 hatte Cilic, der im Viertelfinale Gilles Muller (26) bezwungen hatte, überraschend bei den US Open in New York triumphiert, es war sein mit Abstand größter Erfolg. Der Schweizer schlug im Semifinale den tschechischen Thiem-Bezwinger Tomas Berdych mit 7:6, 7:6, 6:4 und trifft am Sonntag auf den Kroaten Marin Cilic, der sich gegen den amerikanischen Überraschungsmann Sam Querrey 6:7, 6:4, 7:6, 7:5 durchsetzte. Auch im letzten Jahr musste er in Wimbledon gegen Cilic lange unten durch. Männer. Halbfinals: Marin Cilic (CRO/7) s. Sam Querrey (USA/24) 6:7 (6:8), 6:4, 7:6 (7:3), 7:5. Nach dem verlorenen ersten Satz, in dem Cilic einen 4:1-Vorsprung im Tiebreak preisgegeben hatte, übernahm der Kroate das Zepter auf dem Centre Court. Als Rückschläger kam er zu deutlich mehr Chancen als sein Gegenüber, der aber zwei seiner drei Breakchancen nützte und dadurch auch im dritten und vierten Satz seinen Chancen hatte.

Cilic verwandelte nach 2:56 Stunden seinen zweiten Matchball und feierte im fünften Duell mit dem 29 Jahre alten Querrey den fünften Sieg. Cilic könnte zum zweiten kroatischen Wimbledonsieger nach Goran Ivanisevic (2001) werden.

In Wimbledon schied Cilic in den vergangenen drei Jahren jeweils im Viertelfinale aus, 2016 vergab er gegen Federer drei Matchbälle.