Leverkusen könnte Spielstätte für Olympia werden

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Leverkusen könnte Spielstätte für Olympia werden

Mit einem dezentralen Konzept und vielen weltbekannten Sportstätten wollen die Initiatoren um Eventmanager Michael Mronz 60 Jahre nach den Sommerspielen in München Olympia wieder nach Deutschland holen.

DüsseldorfDer nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) beweist schon kurz nach Amtsantritt Weitsicht. In insgesamt 13 Städten sollen nach dem bisherigen Konzept der "Rhein-Ruhr-Olympic-City"-Initiative in 15 Jahren Sportler um Gold, Silber und Bronze kämpfen".

"Es ist ein Marathon, den wir gestartet haben". "Das ist unser großes Plus", sagte Mronz. "Rhein Ruhr Olympic City-Initiative" nennt sich das Projekt. Die Nazi-Spiele 1936 in Berlin und Garmisch-Patenkirchen, die vom Anschlag auf das israelische Athletenteam überschatteten Spiele von München 1972, die an Standortmängeln gescheiterte Bewerbung Leipzigs und zuletzt die am Bürgerwillen gescheiterten Bewerbungen von Hamburg und München.

Mehr als 80 Prozent der benötigten Sportstätten und Veranstaltungsorte zur Durchführung Olympischer und Paralympischer Spiele sind in der Metropolregion bereits heute vorhanden. Zweimal davon an dem Willen der Bevölkerung. "Wenn wir die Menschen für das Thema Olympische Spiele begeistern wollen, dann müssen wir weg vom Gigantismus", sagte er.

Den Städten Aachen, Bonn, Dortmund, Duisburg, Düsseldorf, Essen, Gelsenkirchen, Köln, Krefeld, Leverkusen, Mönchengladbach, Oberhausen und Recklinghausen sind nach jetzigem Planungsstand Sportarten zugeordnet.

Doch es gibt auch Schwachstellen: Beispielsweise die langen Wege zwischen den Orten.

Mronz erklärte, dass es noch unklar sei, wo Olympiastadion und Olympische Dorf stehen sollen. In Köln etwa gibt es entsprechende Gedankenspiele.

Laschet meinte, wenn es gelinge, 2032 die Olympischen Spiele und die Paralympics auszurichten, wäre das für das Land ein Riesenschub.