Paris: Nationalfeiertag in Frankreich

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Paris: Nationalfeiertag in Frankreich

Frankreich Präsident Macron winkt bei der Ankunft. Der Nationalfeiertag erinnert an den Sturm auf die als Gefängnis genutzte Pariser Festung Bastille 1789, der als Geburtsstunde der Französischen Revolution gilt. Die Feiern werden überschattet vom Anschlag von Nizza vor genau einem Jahr.

Die Pariser Behörden haben die Sicherheitsvorkehrungen vor den Feierlichkeiten drastisch erhöht. Laut Polizei schützten rund 3500 Polizisten die Parade. Innenminister Gérard Collomb sagte dem Sender BFMTV, dass auch zwei Drohnen im Einsatz seien.

Ein Panzer passiert die Ehrentribüne. Trump hatte gesagt, dass die Freundschaft zwischen den Ländern wie auch zwischen den beiden Präsidenten unzertrennlich sei.

Donald Trump war schon am Donnerstag in Frankreich eingetroffen.

"Unsere persönliche Freundschaft ist unerschütterlich - trotz gelegentlicher Meinungsverschiedenheiten", sagte Trump gegenüber der Presse.

Auch Emmanuel Macron hatte viele Komplimente für seinen Besucher parat, ein gemeinsames Abendessen im Eiffelturm verlief ausgesprochen harmonisch, der US-Präsident twitterte hinterher, die US-Beziehungen zu Frankreich seien "stärker als je zuvor". Die Amerikaner kämpften damals an der Seite Frankreichs gegen Deutschland.

Beim Händedruck nahm Trump die Worte Macrons fast wörtlich. Sie marschieren bei der Parade am Vormittag ebenfalls auf den Champs-Élysées. Dazu wird Präsident Macron am Nachmittag in der südfranzösischen Stadt an einer Trauerzeremonie teilnehmen.

Bei dem Terroranschlag am 14. Juli 2016 war ein 31-jähriger Angreifer mit einem Lastwagen in die Menschenmenge gerast, die dort ein Feuerwerk zum Feiertag verfolgt hatte. Die berühmten Champs-Élysées wurden am Freitagmorgen ebenso geräumt wie die angrenzende Place de la Concorde mit ihrem Obelisken. Die Ermittler fanden zwar Anzeichen für eine islamistische Radikalisierung des Angreifers, aber keine Verbindungen zwischen ihm und ISIS.