Möglicherweise deutsche Tote bei Messerattacke

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Möglicherweise deutsche Tote bei Messerattacke

Das Auswärtige Amt hat die Information bisher nicht bestätigt.

Nach allem, was bislang bekannt sei, sollte die Tat gezielt ausländische Touristen treffen.Der Angriff ereignete sich in dem Ferienort Hurghada am Roten Meer. Die Botschaft in Kairo stehe in engstem Kontakt zu den ägyptischen Behörden und arbeite an einer schnellstmöglichen Aufklärung.

Der ehemalige deutsche Honorarkonsul in Hurghada, Peter-Jürgen Ely, hatte bereits zuvor bestätigt, dass die beiden Todesopfer Deutsche waren. Eine Bekannte von ihm habe die Frauen nach der Tat identifiziert.

Ägypten ist unter deutschen Urlaubern ein beliebtes Reiseziel. Vier weitere Touristen seien verletzt worden, teilten das ägyptische Innenministerium und Sicherheitskreise gestern mit.

Bei den Opfern soll es sich um Ausländer handeln. Die Motive für die Tat waren zunächst unklar. Unter den Opfern sind möglicherweise auch Deutsche, eine offizielle Bestätigung hierfür gab es aber zunächst nicht. Am späten Abend berichtete der ägyptische Staatliche Informationsservice, die Frauen seien Deutsche.

Beim Messerstecher soll es sich einem Medienbericht zufolge um einen 27 Jahre alten Studenten handeln. Sie schwebe nicht in Lebensgefahr.

Die Agentur Interfax berichtete, eine russische Frau sei verletzt worden, und berief sich dabei auf das russische Konsulat.

Der Angreifer sei von einem öffentlichen Bereich aus an den Hotelstrand geschwommen und habe mit dem Messer mehrere Touristengruppen angegriffen, hieß es in einer Erklärung des ägyptischen Innenministeriums. Die ägyptische Nachrichtenseite "Al-Masry Al-Youm" meldete unter Berufung auf den Manager des Hotels "El Palacio", der Täter habe zunächst an einem benachbarten Hotelstrand Urlauber attackiert, bevor er sich zum Strand seiner Anlage weiterbewegte. Sicherheitsleute und Hotelgäste überwältigen den Mann schließlich.

Fotos im Internet zeigten, wie der überwältigte Angreifer auf einem Karren liegend durch den Garten einer Hotelanlage gezogen wurde. Der Mann wurde verhaftet und wird nach seinen Beweggründen befragt. Der Badeort am Roten Meer wird von vielen ukrainischen und anderen europäischen Touristen besucht. Die Ferienregion ist bei deutschen Urlaubern beliebt.