Wilde Gerüchte um Cristiano Ronaldo

  • Wilde Gerüchte um Cristiano Ronaldo

Wilde Gerüchte um Cristiano Ronaldo

Zudem überschlagen sich in ganz Europa die Spekulationen um die Zukunft des 32 Jahre alten Ausnahmekönners von Champions-League-Sieger Real Madrid.

Wer zahlt 400 Millionen Euro? Doch will der Weltfußballer überhaupt wechseln - und wenn ja, wohin?

In seinem Vertrag bei Real Madrid steht eine Ausstiegsklausel in Höhe von einer Milliarde Euro. Angeblich ist Real Madrid gewillt, den Superstar für 200 Mio. Vor ein paar Tagen wurde publik, dass der Angreifer seiner Wahlheimat Spanien den Rücken kehren will, aus Verärgerung darüber, dass ihm dort ein Steuer-Strafverfahren droht. Ein Wechsel nach China gilt als ausgeschlossen. Offizielle Begründung der Portugiesen: "Medizinische Behandlung". Zumindest sind diese beiden Clubs angesichts des horrenden Transferpakets von bis zu 400 Millionen Euro auch seriös betrachtet die wahrscheinlichsten Möglichkeiten für einen Wechsel. Noch einmal rund 200 Millionen würde es kosten, um Ronaldos Gehaltsvorstellungen für einen Vierjahresvertrag zu erfüllen. Und in Italien wird schon die Wahrscheinlichkeit für eine Wiedervereinigung von Ronaldo mit seinem Ex-Coach Carlo Ancelotti beim FC Bayern errechnet. Der AC Milan gehört neuerdings chinesischen Investoren, unterhält auch beste Beziehungen zu Ronaldo-Berater Mendes, winkte bei den gehandelten Summen aber bereits ab.

Zidane soll Ronaldo klargemacht haben, dass er sowohl mit seinem Kampfgeist als auch mit seinen Toren für Real unverzichtbar sei, und dass das Team noch viel erreichen könne.

Zwar hatte Uli Hoeneß bei der Meisterfeier darüber gesprochen, dass nur "Granaten" den Kader verstärken würden. Für einen Spieler werde man nicht 100 Millionen an Transferausgaben haben, sagte der Präsident.

Laut dem italienischen Fachmagazin "Gazzetta dello Sport" spricht man an der Säbener Straße über den portugiesischen Superstar. Die Zeitung weist aber auch selbst darauf hin, dass dieser das Gehaltsgefüge der Bayern sprengen würde.

Am Sonntagabend hob sich für Cristiano Ronaldo erstmals der Vorhang auf der Confed-Cup-Bühne im russischen Kasan - beim 2:2 des Europameisters gegen Mexiko konnte der Weltfußballer aber nicht so glänzen wie gewohnt. "Ich lege meine Hand für ihn ins Feuer, für seine Integrität als Mann und als Athlet", beschwor der Europameistertrainer. CR7 befindet sich aktuell mit der Nationalmannschaft in Russland, wo der Confederations Cup stattfindet. "Ich würde alles für ihn tun, ich vertraue ihm zu hundert Prozent".

Südamerika-Meister Chile hat unterdessen in der deutschen Gruppe einen wichtigen Auftaktsieg beim Confed Cup geschafft.