US Open: Kaymer fällt weit zurück - Thomas bricht Rekord

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US Open: Kaymer fällt weit zurück - Thomas bricht Rekord

Damit zu kämpfen hatten aus deutscher Sicht leider auch die beiden Profis Martin Kaymer und Stephan Jäger. Der Weltenbummler in Sachen Golf gewinnt klar die US Open. Der 28 Jahre alte Münchner, der seit seiner Jugend in den USA lebt und dort mit starken Leistungen auf der zweitklassigen Web.com-Tour auf sich aufmerksam macht, überstand zum ersten Mal in seiner Karriere den Cut bei einem Major-Turnier. Kaymer, der eine noch bessere Ausgangsposition durch einen Bogey am letzten Loch vergab, liegt mit drei unter Par vier Schläge hinter einem Führungs-Quartett mit den Amerikanern Brian Harman und Brooks Koepka sowie den Engländern Paul Casey und Tommy Fleedwood. Mit 16 Schlägen unter dem Platzstandard egalisierte Koepka zudem den Rekord von Rory McIlroy aus dem Jahr 2011 für das niedrigste Gesamtergebnis in der Geschichte der US Open - 2,16 Millionen Dollar Preisgeld für den Sieg gab es noch oben drauf.

Von den Top Ten in der Weltrangliste ist Kaymer derzeit als 56. weit entfernt.

Der 31-Jährige spielte am Freitag in Erin (Wisconsin) eine Par-Runde (72 Schläge) und blieb nach zwei Tagen damit bei drei unter Par.

"Im Großen und Ganzen dennoch eine solide Runde". "Ich habe einfach zu viele Fairway verfehlt, gerade auf den ersten Neun", sagte der ehemalige Weltranglistenerste: "Dadurch konnte ich mir nur sehr wenige Chancen erarbeiten".

Für Kaymer verlief das Turnier nicht nach Wunsch. "Wichtige längere Putts zum Par sind gefallen, die man immer benötigt, um die Runde am Laufen zu halten". Der 32-Jährige spielte am Samstag (Ortszeit) eine 75er-Runde - deprimierende zwölf Schläge mehr als Thomas - und liegt vor dem Finaltag nur auf dem geteilten 43. Platz. "Klar, ich könnte jetzt ärgerlich sein, aber ich habe das Wochenende der US Open gespielt".