Trainer Zidane versuchte Ronaldo zu Real-Verbleib zu bewegen

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Trainer Zidane versuchte Ronaldo zu Real-Verbleib zu bewegen

Ronaldo wird laut Medien seit Wochen von europäischen Topclubs wie Paris Saint-Germain und Manchester United, wo er vor seinem Wechsel nach Madrid zwischen 2003 und 2009 gespielt hat, heftig umworben.

Laut Angaben des Blattes unterbrach Zidane den Urlaub mit seiner Familie in Spanien, um Ronaldo, der mit Portugal am Sonntag sein erstes Spiel beim Confederations Cup in Russland gegen Mexiko absolvierte, zu erreichen. Der reale Kern der Geschichte ist überschaubar: Für Ronaldo wird eine Ablöse von erheblich mehr als 100 Millionen Euro sowie ein Grundgehalt von mehr als 20 Millionen Euro aufgerufen.

Die Vorwürfe gegen den Superstar wiegen schwer: Ronaldo, der Schätzungen zufolge pro Jahr rund 65 Millionen Euro aus Gehältern und Werberechten kassiert, soll Einnahmen aus Bild- und Werberechten über ein verzweigtes Firmennetzwerk mit Sitz auf den britischen Jungferninseln und in Irland am Fiskus vorbeigeschleust haben. Die "Gazzetta dello Sport" brachte nun den FC Bayern als neuen Ronaldo-Arbeitgeber ins Gespräch. Wie nimmt Ronaldo die Steuer-Anschuldigungen auf? Im Moment scheint es schwer vorstellbar, dass der FC Bayern eine dreistellige Summe für einen einzigen Spieler ausgeben wird.

Zwar hatte Uli Hoeneß bei der Meisterfeier darüber gesprochen, dass nur "Granaten" den Kader verstärken würden.

Hinzu kommt: Mit Blick aufs Merchandising und die Internationalisierung würde sich ein Mega-Deal mit dem Weltfußballer vermutlich schnell rechnen. Gerüchten zufolge soll auch Bayern München interessiert sein.

Geht es nach der englischen Presse, ist Manchester United Favorit auf eine Verpflichtung. Schon lange träumen die Fans von einer Rückkehr des verlorenen Sohnes. Für 200 Millionen wäre Real bereit, seinen Rekordtorschützen ziehen zu lassen.

Wer zahlt 400 Millionen Euro?

Allerdings stehen die Millioneninvestitionen der katarischen PSG-Besitzer aufgrund der politischen Krise im Golfstaat auf der Kippe.

Bei Real hat man die Hoffnung auf einen Verbleib des Superstars aber noch nicht aufgegeben.

Auch Kapitän Sergio Ramos versuchte, seinen Teamkollegen telefonisch vom Bleiben zu überzeugen. Die Madrilenen haben in der abgelaufenen Saison den spanischen Meistertitel sowie zum zweiten Mal in Folge die Champions League gewonnen.

Er wusste also vermutlich genau, was er seinem begehrten Kollegen ins Ohr soufflieren musste.