Terror in der Briten-Metropole: Was wir darüber wissen - und was nicht

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Terror in der Briten-Metropole: Was wir darüber wissen - und was nicht

Die Razzia gilt offenbar dem Wohnort eines der getöteten Attentäter, berichtet der Sender Sky News.

Die Polizei sperrte große Areale in der Stadt weiträumig ab.

Polizisten mit Schutzschilden stehen nach der Attacke auf der Borough High Street in London.

May sprach von einem brutalen Terroranschlag.

Zunächst bekannte sich niemand zu dem Anschlag - dem dritten im Vereinigten Königreich in weniger als drei Monaten. Mindestens 48 Menschen werden verletzt. Sie wurden von Polizisten erschossen - vom Notruf bis zu ihrer Tötung vergingen acht Minuten. Man müsse aber noch weitere Ermittlungen durchführen, um dies mit hundertprozentiger Sicherheit sagen zu können, erklärte Großbritanniens Anti-Terror-Chef Mark Rowley.

Der 27-Jährige sei dem Inlandsgeheimdienst MI5 und der Polizei bekannt gewesen, allerdings habe es keine Geheimdienstinformationen gegeben, dass er einen Anschlag geplant habe, erklärte die Polizei. Die Gesamtzahl deutscher Verletzter war zunächst unklar.

Nach dem Terroranschlag wollen die britischen Parteien ihren Wahlkampf aussetzen.

Ein Lieferwagen war am Samstagabend auf der London Bridge im Herzen der britischen Hauptstadt in eine Menschenmenge gefahren, anschließend stachen die Angreifer in einem nahe gelegenen Ausgehviertel wahllos auf Nachtschwärmer ein. Der erste Notruf ging um 22.08 Uhr Ortszeit bei der Polizei ein. Die Polizei hat die Vorfälle an der London Bridge und am Borough Market als Terrorattacken eingestuft.

Premierministerin Theresa May berief für Sonntagmorgen eine Sicherheitssitzung ein.

Die Westen hätten sich dann als Attrappen herausgestellt, teilte die Londoner Polizei weiter mit.

Kurz nach dem ersten Zwischenfalls wurde eine Messerstecherei aus dem nahegelegenen Borough Market gemeldet. Die Attentäter tragen Westen aus Sprengstoffattrappen. "Das war wie ein Amoklauf", zitierte die BBC einen Zeugen. Die Täter seien zu Bars und Restaurants in der Umgebung gelaufen und hätten gerufen: "Dies ist für Allah".

Auf Twitter hatte die Polizei die Bevölkerung aufgefordert, das Gebiet zu meiden. Die London Bridge wurde komplett abgeriegelt. Der Markt ist eine beliebte Touristenattraktion.

Londons Bürgermeister Sadiq Khan hat die Terrorangriffe als "gezielte und feige Attacke" auf unschuldige Londoner und Besucher bezeichnet. Sie bat die Menschen, nicht leichtfertig Videos und Bilder von den Tatorten in Umlauf zu bringen.

Am 22. Mai hatte sich der Selbstmordattentäter Salman Abedi am Ende eines Pop-Konzertes in Manchester im Norden Englands in die Luft gesprengt und 22 Menschen mit in den Tod gerissen.

- Die Polizeiaktionen: Die Polizei nimmt Stunden nach der Tat in Barking im Osten Londons zwölf Menschen im Alter von 19 bis 60 Jahren fest, die mit dem Anschlag in Verbindung gebracht werden.

Wie The Sun berichtete, wurden zwei mutmaßliche Attentäter erschossen.

Deutschlands Kanzlerin Angela Merkel reagierte am Sonntag bestürzt auf den Anschlag und sicherte Grossbritannien Deutschlands Solidarität zu. "Jetzt reicht's", sagt Premierministerin Theresa May und kündigt kurz vor der Parlamentswahl eine schärfere Gangart gegen den Terrorismus an.

London. Bei schweren Zwischenfällen in London sind nach Polizeiangaben in der Nacht zum Sonntag mehrere Menschen ums Leben gekommen.

Frankreichs Präsidenten Emmanuel Macron schrieb auf Twitter, sein Land stehe nach der "neuen Tragödie" an der Seite Großbritanniens. Seine Gedanken seien bei den Opfern und deren Angehörigen.

Aus dem Ausland gab es zahlreiche Solidaritätsadressen: US-Präsident Donald Trump habe May noch in der Nacht telefonisch sein Mitgefühl ausgesprochen, teilte das Weiße Haus in Washington mit.