Steuerbetrug? Ronaldo wehrt sich gegen Anklage

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Steuerbetrug? Ronaldo wehrt sich gegen Anklage

Dass nun auch Ronaldo an die Reihe kommt, bereitet dem Chef der spanischen Liga Sorgen. Die für Wirtschaftsdelikte zuständige Staatsanwaltschaft erstattete bei Gericht in Madrid eine entsprechende Anzeige gegen den Torjäger von Champions-League-Sieger Real Madrid. Er soll Steuern in Millionenhöhe hinterzogen haben. Die Anschuldigungen irritierten ihn, betonte Ronaldo damals.

Cristiano Ronaldo droht wegen angeblicher Steuerhinterziehung zwischen 2011 und 2014 Ungemach.

Fußball-Superstar Christiano Ronaldo bereitet sich derzeit mit der portugiesischen Fußball-Nationalmannschaft auf den Confederation Cup in Russland vor. Bei einer Verurteilung drohen dem Stürmer, der bei Real Madrid spielt, bis zu fünf Jahre Gefängnis.

Manager Jorge Mendes ließ über sein Unternehmen Gestifute in Lissabon mitteilen, es habe "keine Betrugs- und keine Verschleierungsabsicht" vorgelegen. Ronaldo wurde bereits vier Mal zum Weltfußballer des Jahres gewählt.

Dabei soll es um Einnahmen aus Bildrechten gehen, die Ronaldo zwischen "bewusst" am spanischen Fiskus vorbeigeschleust habe.

Die Agentur von Ronaldo vermutet hinter den Vorwürfen einen simplen Grund. "Real Madrid drückt sein vollstes Vertrauen in seinen Spieler aus, der unserer Ansicht nach innerhalb des Gesetzes agiert hat", heißt es in der Aussendung.

Man werde Dokumente vorlegen, die beweisen würden, dass Ronaldo kein System zur Steuerhinterziehung errichtet habe.

Gerade erst wurde sein Kollege Lionel Messi vom FC Barcelona in Spanien zu 21 Monaten verurteilt. Haftstrafen von bis zu zwei Jahren werden in Spanien bei nicht vorbestraften Angeklagten fast immer zur Bewährung ausgesetzt.