Rosberg verzichtet auf Konter nach brisanten Wolff-Aussagen

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Rosberg verzichtet auf Konter nach brisanten Wolff-Aussagen

"Ich weiss, wie Toto über mich denkt, daher ist es mir egal, was eine englische Zeitung schreibt", winkt der 31-Jährige auf Nachfrage der Kollegen der Nachrichtenagentur DPA ab.

Nico Rosberg will sich von den pikanten Aussagen von Mercedes-Teamchef Toto Wolff in der britischen "Daily Mail" nicht provozieren lassen.

Allerdings sprechen die Sätze von Wolff durchaus für sich, in welchem genauen Zusammenhang sie auch immer gefallen sein mögen. "Nico hat einfach alle Waffen genutzt, die ihm zur Verfügung standen".

Gegenüber der Daily Mail antwortete der Wiener auf die Frage, wer der größere Intrigant gewesen sei: "Der, der nicht mehr da ist. der Bösartige".

Der Zoff der Stallrivalen mündete im Rücktritt Rosbergs - drei Tage nach seinem WM-Triumph. "Es gab alle möglichen Psycho-Spielchen, um den Rivalen zu destabilisieren", wird Wolff zitiert. Mit seinem Nachfolger Valtteri Bottas ist die Hierarchie bei den "Silberpfeilen" eindeutig geklärt. So wird der dreimalige Weltmeister in der Saison 2017 bisher nicht müde zu betonen, welch hohe Qualität das diesjährige Titelduell mit Ferrari-Pilot Sebastian Vettel im Vergleich zu seinen bisherigen WM-Kämpfen habe. "Ich kriege das nebenbei etwas mit, weil ich im Internet unterwegs bin und ab und zu lese, was er so loslässt", sagte Rosberg in einem Interview der "Bild am Sonntag".

Damit spielt Wolff auch darauf an, dass Rosberg im luxuriösen Monaco aufwuchs, während Hamilton eher aus einfachen Verhältnissen stammt. "In diesem Jahr sehen wir die Besten gegen die Besten", ließ Hamilton bereits beim Saisonauftakt wissen. "Am Dienstag haben wir bei einem Charity-Event zusammen 600.000 Euro für blinde Kinder gesammelt", so Rosberg. "Ich habe meine Schlacht gewonnen". Es waren die Jahre der Mercedes-Hoheit, andere Teams waren nur Beiwerk.