Ronaldo und die Steuern: Stürmerstar vor Weggang aus Madrid?

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Ronaldo und die Steuern: Stürmerstar vor Weggang aus Madrid?

Für eine Verpflichtung müssten mögliche Interessenten wie Paris St. Germain oder Manchester United die mit Abstand höchste Transfersumme der Fußball-Geschichte bezahlen.

Der Vertrag Ronaldos läuft noch bis 2021, mit einem Transfer könnte Madrid noch rund 200 Millionen Euro an Gehalt einsparen. Die Real nahestehende Zeitung "Marca" schrieb in der Onlineausgabe, der Verein unternehme derzeit alles, um Ronaldo "zu beruhigen".

Manchester United hat Geld und holte bereits im vergangenen Jahr Paul Pogba von Juventus Turin für die neue Rekordsumme von 105 Millionen Euro.

Oder aber: Ronaldo und sein einflussreicher Berater Mendes drängen Real geschickt, ihn in der Steueraffäre noch mehr zu unterstützen.

Bereits am gestrigen Freitag hatte die portugiesische Sporttageszeitung ‚A Bola' von Ronaldos Vorhaben berichtet und somit einige Real-Fans in helle Aufregung versetzt.

Im Trainingsquartier der portugiesischen Nationalmannschaft beim ConFed-Cup in Russland verriet Cristiano Ronaldo seinen Mitspielern, das seine Entscheidung "endgültig" sei und er die spanische Hauptstadt verlassen werde.

Die Nachricht von den Abwanderungsplänen des Portugiesen erreichte schnell Spanien. Ronaldo soll darüber so empört sein, dass er Spanien nach acht Jahren verlassen will.

Vor Anpfiff des Auftaktspiels des Europameisters gegen Mexiko am Sonntag in Kasan nutzte Coach Fernando Santos die wiederkehrenden Journalisten-Fragen für eine vehemente Verteidigungsrede. De Gea und rund 200 Millionen Euro würden demnach an Madrid gehen, Morata und Ronaldo im Gegenzug nach England. "Ich lege meine Hand für ihn ins Feuer, für seine Integrität als Mann und als Athlet".

Ronaldo zehnmal so teuer wie Tolisso? Auch Torwart Rui Patricio bekräftigt, Ronaldo sei "zu hundert Prozent" konzentriert.

Ein Wechsel nach China gilt als ausgeschlossen, allein schon der Kinder wegen, berichtete "A Bola", die diese Diskussion ins Laufen gebracht hatte.

Nach 46 Saisonspielen für Real tut sich Ronaldo den Confed Cup im Gegensatz zu einigen deutschen Stars überhaupt noch an. "Aber nicht zu dem Preis von 400 Millionen Euro", sagte Massimiliano Mirabelli, der Sportdirektor der AC Milan am Samstag dazu. Eine Stellungnahme vom FC Bayern zu den Medienspekulationen aus Italien gab es bislang nicht.