Real Madrid: Zidane und Ramos kämpfen um Cristiano Ronaldo

  • Real Madrid: Zidane und Ramos kämpfen um Cristiano Ronaldo

Real Madrid: Zidane und Ramos kämpfen um Cristiano Ronaldo

Madrid - Real-Madrid-Trainer Zinedine Zidane hat aufgrund der offenen Zukunft seines Superstars Cristiano Ronaldo zum Hörer gegriffen.

Derweil soll auch Real-Kapitän Sergio Ramos bei Ronaldo angerufen haben, um ihn vom Bleiben zu überreden. 2009 haben sie sich gefunden, zusammen drei Mal die Champions League und zwei Mal die spanische Meisterschaft gewonnen, Ronaldo ist in dieser Zeit drei Mal Weltfussballer geworden. Die "Gazzetta dello Sport" brachte nun den FC Bayern als neuen Ronaldo-Arbeitgeber ins Gespräch.

Welcher Klub könnte sich den Weltfußballer überhaupt leisten? Der Superstar von Real Madrid nahm nach der Partie am Sonntag in Kasan nicht wie vorgesehen an der Pressekonferenz teil, obwohl dies für den zum Spieler des Spiels gekürten Akteur üblich ist.

Das gut vernetzte Blatt beruft sich auf das gute Verhältnis von Bayern-Cheftrainer Carlo Ancelotti zum Real-Torjäger.

Allerdings wurde zuletzt in spanischen Medien über eine Ablöseforderung von Real in Höhe von 400 Millionen Euro spekuliert - selbst für den gut betuchten FC Bayern wohl mehr als eine Nummer zu groß.

Sogar der FC Bayern soll zu den Interessenten zählen, heißt es aus Italien, was ein eher unwahrscheinliches Szenario sein dürfte.

Wie "Marca" weiter schreibt, soll sich Ronaldo gegenüber seinen portugiesischen Mannschaftskameraden vor dem heute beginnenden Konföderationen-Cup in Russland bereits erklärt haben.

Ronaldo zehnmal so teuer wie Tolisso? Noch einmal rund 200 Millionen würde es kosten, um Ronaldos Gehaltsvorstellungen für einen Vierjahresvertrag zu erfüllen.

Die Vorwürfe gegen den Superstar wiegen schwer: Ronaldo, der Schätzungen zufolge pro Jahr rund 65 Millionen Euro aus Gehältern und Werberechten kassiert, soll Einnahmen aus Bild- und Werberechten über ein verzweigtes Firmennetzwerk mit Sitz auf den britischen Jungferninseln und in Irland am Fiskus vorbeigeschleust haben.

Als einzige Vereine, die für Ronaldo ein realistisches Ziel darstellen könnten, gelten Paris St. Germain und sein früherer Klub Manchester United. Sanktionen vom Fußball-Weltverband hat Ronaldo dem ersten Vernehmen nach allerdings nicht zu befürchten.