Fußball: Trainer Zidane versuchte Ronaldo zu Real-Verbleib zu bewegen

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Fußball: Trainer Zidane versuchte Ronaldo zu Real-Verbleib zu bewegen

Cristiano Ronaldo soll mit einem Abschied aus Madrid liebäugeln.

CR7 blieb - bis auf eine hervorragende Torvorlage - blass, wie seine meisten Mannschaftskollegen. Dabei soll vor allem Bayern-Trainer Carlo Ancelotti einen Transfer des 32-Jährigen befürworten. Und eine angebliche medizinische Behandlung Grund nachschieben lassen, um als gewählter "Man of the Match" nach dem 2:2 des Europameisters im Confed Cup gegen Mexiko nicht an der Pressekonferenz teilnehmen zu müssen.

Dass er nicht sprechen wollte, lag aber wohl eher an den Schlagzeilen um seine Person rund um die Steueraffäre und seinen angeblichen Abschiedswunsch.

Nur vor den Mikrofonen des Confed-Cup-Sponsors Budweiser, der den Fan-Award verleiht, hielt er kurz inne - und entging damit dem Vernehmen nach einer Sanktion der FIFA.

Zuletzt wurde der Portugiese außerdem mit dem FC Bayern in Verbindung gebracht.

In seinem Vertrag bei Real Madrid steht eine Ausstiegsklausel in Höhe von einer Milliarde Euro. Die Zeitung weist aber auch selbst darauf hin, dass dieser das Gehaltsgefüge der Bayern sprengen würde. Hinzu käme ein Jahressalär von 50 Millionen Euro für den vierfachen Weltfußballer. Wie die Sportzeitung MARCA in ihrer Sonntagsausgabe berichtet, rief der 44-jährige Franzose seinen Top-Torjäger aus seinem Familienurlaub in Italien an, um ihm mitzuteilen: "Cristiano, wir brauchen dich!" .

Ronaldo wird laut Medien seit Wochen von europäischen Topclubs wie Paris Saint-Germain und Manchester United, wo er vor seinem Wechsel nach Madrid gespielt hat, heftig umworben. Das berichtet A BOLA. "Niemand wird Cristiano Ronaldo nachweinen, weil seine Beziehung mit dem Bernabéu mehr kommerziell als sentimental war", heißt es in einem Kommentar.

Auch wenn etwas dran sein sollte am Bayern-Interesse - vor allem die finanzielle Dimension lässt einen Ronaldo-Wechsel nach München äußerst unwahrscheinlich erscheinen. Dem Bericht zufolge ist die Entscheidung des portugiesischen Superstars unumstößlich. Die Rossoneri werden deswegen ins Gespräch gebracht, weil sie nach kürzlich erfolgter chinesischer Übernahme ähnliche Preise wie die in erster Linie gehandelten Verein ManUnited oder PSG zahlen könnten. Zwei Jahre lang (2013-2015) stand der Italiener an der Seitenlinie der Königlichen und gewann mit "CR7" sowohl die Champions League als auch den spanischen Pokal.