Diesen Megapreis muss ein Klub für Cristiano Ronaldo zahlen

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Diesen Megapreis muss ein Klub für Cristiano Ronaldo zahlen

Die Real-Bosse wollen sich zwar angeblich alle Angebote ab 200 Millionen Euro aufwärts anhören, doch da wären dann ja auch noch Ronaldos eklatant hohen Gehaltsforderungen.

Auch der Confed-Cup kennt kaum ein größeres Thema. Der Portugiese vermisse die Rückendeckung von Real Madrid. Der bekannteste Fußballer der Welt ist empört über die Steuerermittlungen gegen ihn. Grund dafür sei die Anzeige wegen Steuerhinterziehung gegen ihn in Spanien. Er habe ein ruhiges Gewissen, erklärte Ronaldo gegenüber Journalisten.

"Wir sind jederzeit bereit, mit Real-Präsident Florentino Perez über Ronaldo zu sprechen".

Ronaldo wird vorgeworfen, rund 15 Millionen Euro Steuern hinterzogen zu haben.

Doch der viermalige Weltfußballer des Jahres möchte weg aus Spanien. Diese Entscheidung sei "unumkehrbar". Das Geld für Bildrechte wurde über Tochterfirmen in Irland und der Steueroase British Virgin Island transferiert. Ihm drohen eine Haftstrafe von bis zu sieben Jahren sowie eine Geldstrafe von 28 Millionen Euro.

Ronaldos Anwalt hatte mit Blick auf die Vorwürfe bereits zuvor erklärt, sein Mandant sei "komplett überrascht" worden und fühle sich "ungerecht behandelt". Und von Real nicht ausreichend unterstützt. Laut "Marca" soll der Franzose Ronaldo sofort angerufen haben, als er von dessen Plänen gehört hat und ihn nach den Gründen gefragt haben. Er weiß auch: Bei einem Verein wie Paris St. Germain bräuchte er nicht weniger zu verdienen als die rund 50 Millionen Euro brutto, die ihm Real pro Jahr überweist. Manchester United und Paris Saint-Germain zeigen Interesse. Man United und PSG dagegen könnten schon froh sein, wenn sie es dort mal wieder bis ins Halbfinale schaffen würden. "Ich würde alles für ihn tun, ich vertraue ihm zu 100 Prozent". Vielleicht ist es genau das, was Ronaldo und sein mächtiger Manager Jorge Mendes erreichen wollen.

Angesichts dieser Zahlen wäre der FC Bayern eigentlich bereits aus dem Rennen, da kann die Beziehung zwischen dem Stürmer und seinem alten Trainer Carlo Ancelotti noch so gut sein. Und die wahrscheinlichste Antwort darauf ist immer noch: gar nicht. Aber es gab auch die Geschichte, wonach vereinsnahe Medien gebeten worden seien, ihn bei Nachrichten über die Steueraffäre lieber im portugiesischen Trikot abzubilden.

Wie reagieren Trainer und Teamkollegen beim Confed Cup? "Es ist ein schwieriger Wettbewerb, aber wir zählen zu den Titelkandidaten", sagte Santos, der mit Portugal in der Gruppe A neben Mexiko noch auf Gastgeber Russland sowie Außenseiter Neuseeland trifft. "Die Menschen in Portugal lieben den Fußball. Jetzt ist es wichtig, dass wir unsere Hände vielleicht sogar noch an einen globalen Pokal bekommen".