Cristiano Ronaldo muss vor Gericht

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Cristiano Ronaldo muss vor Gericht

Die Vorwürfe gegen Ronaldo könnten auch aus Unterschieden im spanischen und britischen Steuersystem resultieren, so die Agentur weiter.

Das Lissaboner Unternehmen Gestifute von Manager Jorge Mendes (51) teilte mit, dass es niemals eine Unterschlagung gegeben habe und der Spieler nicht versucht habe, Steuern zu umgehen. Für den Steuerbetrug habe der 32-Jährige im Jahr 2010 - ein Jahr nach seinem Wechsel von Manchester United zu Real - ein Unternehmensgeflecht geschaffen. Während sich der Weltfussballer mit Portugal auf den Confed-Cup vorbereitet, lässt er durch Anwälte seine Unschuld beteuern.

Ein Real-Madrid-Star darf seinem Gegner beim FC Barcelona um nichts nachstehen.

Laut GESTHA, dem Verband der Steuerexperten des spanischen Finanzministeriums, drohen ihm eine Haftstrafe von mindestens sieben Jahren und eine Geldstrafe von mindestens 28 Millionen Euro. Der Profi von Real Madrid muss sich vor Gericht verantworten - und ist damit nicht der erste Profi. Die Informationen darüber kamen von einer Organisation namens Football Leaks.

Dieses Vorgehen belege eine "vorsätzliche und bewusste Missachtung seiner Steuerpflichten in Spanien", heißt es in der Erklärung weiter. Ronaldo hätte viermal so viel Steuern hinterzogen wie Messi. Dem Portugiesen droht eine Haftstrafe.

Ronaldo ist nach Angaben des US-Magazins Forbes der bestbezahlte Sportler der Welt.

Ihre Artikelempfehlung des Artikels "Fußballstar Ronaldo des Steuerbetrugs beschuldigt" wurde versendet! Doch selbst wenn das Urteil hält, ist ein Haftantritt unwahrscheinlich: Haftstrafen von weniger als zwei Jahren werden in Spanien in der Regel zur Bewährung ausgesetzt.