"CR 14,7" kämpft um seinen Ruf

"CR 14,7" kämpft um seinen Ruf

Er wurde der Steuerhinterziehung in Höhe von gut 14,76 Millionen Euro beschuldigt. Für den Steuerbetrug habe der 32-Jährige im Jahr 2010 - ein Jahr nach seinem Wechsel von Manchester United zu Real - ein Unternehmensgeflecht geschaffen. Den Schätzungen zufolge kassiert Ronaldo pro Jahr etwa 65 Millionen Euro aus Gehältern und Werberechten. Bei einer Verurteilung drohen dem Stürmer, der bei Real Madrid spielt, bis zu fünf Jahre Gefängnis. Ronaldo sei seinen Steuerverpflichtungen in Spanien immer nachgekommen, hieß es.

Khedira weiß nun auch wie der Portugies, der zum zweiten Mal Vater (diesmal mit Zwillingen) geworden sein soll, tickt: "Cristiano ist eine Arbeitsmaschine und ordnet alles seinem Ehrgeiz und dem sportlichen Erfolg unter". Die spanische Staatsanwaltschaft erhob dementsprechend am Dienstag Anklage gegen Cristiano Ronaldo.

Ronaldo gilt laut Forbes als bestbezahlter Athlet der Welt. Sollte CR7 tatsächlich rund 14,7 Millionen Euro Steuern hinterzogen haben, droht ihm eine Haftstrafe, die höher ausfällen könnte als beim Superstar Lionel Messi von FC Barcelona. Ronaldos Konto bei der Schweizer Privatbank sei zudem vom ersten Tag an vollständig bei den spanischen Steuerbehörden deklariert gewesen. Eine Strafe, gegen die Messi in Berufung ging, die aber vom Obersten Gerichtshof Spaniens bestätigt wurde. Sein Vertrag in Madrid läuft noch bis 2021, in diesem ist angeblich eine Ausstiegsklausel von einer Milliarde Euro verankert. Er wurde zu einer 21-monatigen Haftstrafe verurteilt, die er vermutlich in der Form aber nciht antreten muss, da Haftstrafen unter zwei Jahren in Spanien gewöhnlich zur Bewährung ausgesetzt werden.