Chile mit Auftaktsieg gegen Kamerun

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Chile mit Auftaktsieg gegen Kamerun

Chile dominierte die erste Hälfte klar, erarbeitete sich dabei auch Tor-Chancen fast im Minutentakt.

Der frühere Bundesliga-Profi von 1899 Hoffenheim soll nach einem Zuspiel von Bayern-München-Profi Arturo Vidal nach Ansicht des Video-Schiedsrichters knapp im Abseits gestanden haben. Und auch dieser Schrei wurde von Schiedsrichter Damir Skomina nach Videostudium erstickt.

Chiles Stürmerstar Alexis Sánchez droht am Sonntag beim ersten Confed-Cup-Spiel gegen den Afrikameister Kamerun auszufallen. Zunächst schien das Tor zu zählen, Spieler beider Teams hatten sich bereits zum Wiederanstoß am Mittelkreis eingefunden.

Vidal ging den Schiedsrichter nach dem Abpfiff der ersten Halbzeit wild gestikulierend und laut schimpfend an.

Bereits am Nachmittag hatte es in Kasan beim Spiel zwischen Portugal und Mexiko (2:2) zwei Videobeweise gegeben. "Es sind die neuen Regeln, wenn es dem Fußball hilft, super". "Es war ein bisschen verwirrend". Ein Tor des Ex-Hoffenheimers Eduardo Vargas wird nicht gegeben, ein anderes dann doch.

Beim Confed Cup kommen erstmals bei einem großen Fifa-Turnier die Video-Referees zum Einsatz, um bei spielentscheidenden Situationen wie Toren, Abseits, Roten Karten oder Elfmetern die Korrektur offensichtlicher Fehlentscheidungen zu ermöglichen. Bei der Begegnung zwischen Portugal und Mexiko wurde ein Treffer von Nani wegen einer Abseitssituation richtigerweise zurückgenommen. Schiedsrichter Nestor Pitana aus Argentinien sprach mit den Videoschiedsrichtern und entschied danach auf Abseits. "Aber es ist nicht richtig, dass wir fünf Tore mehr hätten schießen müssen", sagte Pizzi.

Auch nach dem 2:1 durch Cedric (86.) kam der Videobeweis zum Einsatz - das Tor zählte aber. Ein Tor wurde nach Videobeweis aberkannt, eines gegeben.