Tod in der Stierkampfarena: Bulle spießt Torero auf

  • Tod in der Stierkampfarena: Bulle spießt Torero auf

Tod in der Stierkampfarena: Bulle spießt Torero auf

Ein Torero ist in Frankreich von einem Stier aufgespießt und tödlich verletzt worden. Der Vorfall ereignete sich am Samstag in der Stierkampfarena von Aire-sur-l'Adour im Südwesten Frankreichs.

Fandiño war schon 2011 und 2014 bei Stierkämpfen schwer verletzt worden. Am Ende erlag er dennoch seinen Verletzungen. Der bekannte Matador Ivan Fandiño sei über sein eigenes Tuch gestolpert, berichtete die Regionalzeitung "Sud Ouest", und wurde so - am Boden liegend - zur leichten Beute für den Bullen. Daraufhin bohrte sich ein Horn des Stieres von hinten durch die Lunge des Toreros. Auf dem Weg ins 30 Kilometer entfernte Krankenhaus erlitt Fandiño laut Medienberichten zwei Herzstillstände, noch vor Ankunft in der Klinik starb er.

Kurz zuvor hatte Fandiño in der Arena noch triumphiert, als er einen anderen Stier besiegt und ihm ein Ohr abgeschnitten hatte.

Im französischen Baskenland, zu dem Aire-sur-l'Adour gehört, aber auch in Spanien wird schon seit Jahren über die Stierkampftradition gestritten.

Der tödliche Unfall heizt die Kontroverse über den Stierkampf neu an, den Befürworter als Tradition und Gegner seit langem schlicht als Tierquälerei betrachten.