Tennis: Stuttgart: Mischa Zverev verpasst drittes ATP-Finale

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Tennis: Stuttgart: Mischa Zverev verpasst drittes ATP-Finale

Nach dem 4:6, 4:6 gegen Mischa Zverev nahm Tommy Haas in Stuttgart seine Tochter Valentina mit zur Pressekonferenz.

Mischa Zverev hat die große Chance auf den Einzug ins Endspiel des Rasenturniers in Stuttgart nicht genutzt.

Wie Haas musste auch Vorjahresfinalist Philipp Kohlschreiber seine Sachen packen, um zum nächsten Turnier ins westfälische Halle weiter zu reisen.

Der 39-jährige Haas hatte am Mittwoch mit einem Klasse-Auftritt und dem Dreisatzerfolg über den siebenmaligen Wimbledon-Sieger Roger Federer überrascht, sorgte einen Tag drauf aber für Unmut. Sein Bruder hatte sich dagegen entschieden, in Stuttgart teilzunehmen, und damit die Veranstalter geärgert. Einen wehrte Zverev noch ab, dann leistete er sich einen Doppelfehler. In s'Hertogenbosch stand für ihn ebenfalls das Halbfinale an. Erst nach der Challenge des 35-jährigen Spaniers war auf der Leinwand zu erkennen, dass Zverevs zweiter Aufschlag im Aus war. Das mit 701.975 Euro dotierte Turnier muss im Endspiel am Sonntag aber ohne deutsche Beteiligung auskommen.

Im Duell zweier Linkshänder zwischen Zverev und Lopez bestimmten die jeweiligen Aufschläger das Geschehen.

Mischa Zverev, der ältere Bruder von Top-Ten-Spieler Alexander Zverev, machte mit dem ersten Matchball den Halbfinaleinzug perfekt und schickte den Altmeister ein Stückchen weiter in Richtung Tennis-Rente.

Auch danach wählte der deutsche Davis-Cup-Spieler gegen den unangenehmen Weltranglisten-33. bei eigenem Aufschlag konsequent den Weg nach vorn. Bei kühleren Temperaturen als an den ersten Turniertagen zitterte sich Zverev ein wenig durch sein Spiel zum 5:4, aufmunternder Applaus begleitete ihn. Mischa Zverevs ersten ATP-Titel verhinderte dort aber der Schweizer Topspieler Stan Wawrinka.