Russland startete mit 2:0 gegen Neuseeland in Confed Cup

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Russland startete mit 2:0 gegen Neuseeland in Confed Cup

Unter den Augen von Staatspräsident Wladimir Putin, FIFA-Chef Gianni Infantino und Fußball-Legende Pelé ist Gastgeber Russland mit einem Sieg in den Confed-Cup gestartet. Zur Freude von Kremlchef Putin startet die Sbornaja mit einem 2:0 gegen Neuseeland ins Turnier und weiß dabei zu überzeugen. Petersburg gegen den Ozeanienmeister Neuseeland verdient mit 2:0 durch. Der Confederations Cup gilt als Generalprobe für die WM 2018. Die Konkurrenten Portugal und Mexiko treffen am Sonntag aufeinander.

Die beste Möglichkeit der All Whites vor der Pause hatte England-Legionär Chris Wood in der 22. Minute, als er aus 18 Metern knapp das Ziel verfehlte. Beim Confed Cup kommen erstmals bei einem großen FIFA-Turnier die Video-Referees zum Einsatz, um bei Situationen wie Toren, Abseits, Roten Karten oder Elfmetern offensichtliche Fehlentscheidungen zu korrigieren. Nach einem Pass von Poloz überlupfte Glushakov Neuseelands Keeper Marinovic und spielte den Ball zunächst an den rechten Pfosten, im Gemenge lenkte Boxall das Leder schließlich ins eigene Tor. Verteidiger Boxall kam noch heran, konnte aber nicht verhindern, dass der Ball zum 1:0 für die Gastgeber über die Linie rollte. Das 5-3-1-1-System war fast ausschließlich auf die Absicherung des Tores ausgerichtet, Überraschungsmomente in der Offensive blieben nahezu gänzlich aus. "Wir waren im ersten Spiel angespannt".

Auch die zweite Hälfte lieferte ein unverändertes Bild. Ich bin mit dem Ergebnis und mit bestimmten Spielweisen zufrieden. Russland diktierte das Geschehen, ließ aber weitere gute Chancen liegen. "Wir haben aber noch den ein oder anderen Fehler gemacht", bilanzierte Tschertschessow. Schließlich war es Smolow, der nach Hereingabe von Samedow (69.) den zweiten Treffer erzielte und damit für die Vorentscheidung sorgte.

Außerhalb des hochmodernen und sündhaften teuren Stadions herrschten in St. Die gesamte Krestowski Halbinsel im Norden der Stadt, an deren Spitze sich das neue WM-Stadion befindet, war für den öffentlichen Verkehr gesperrt worden.