Ronaldo und die Milliarden-Frage

Für 200 Millionen wäre Real demnach bereit, seinen Rekordtorschützen ziehen zu lassen. Der Hintergrund im Ronaldo-Poker ist dabei eine Steuer-Affäre, in welche der 138-fache portugiesische Nationalspieler verwickelt ist.

Für eine Verpflichtung müssten derzeit gehandelte Interessenten wie Paris St. Germain oder Manchester United die mit Abstand höchste Transfersumme der Geschichte bezahlen. Hol Dir jetzt Deinen Gratismonat!

Ob der 32 Jahre alte Superstar aus Portugal das königlich-weiße Jersey nach der Mini-WM aber auch noch anziehen wird, ist derzeit die spannende Frage rund um den Confed Cup in Russland. Sollte davor allerdings schon ein angemessenes Angebot eingereicht werden, könnte der Superstar schon früher verkauft werden. Für einen Vierjahresvertrag werden an Gehalt pro Jahr offenbar weitere 50 Millionen Euro fällig.

Wie ernst meint es Cristiano Ronaldo denn wirklich? Die auf eine Milliarde Euro vertraglich festgeschriebene Ablösesumme wäre freilich nicht realistisch.

Vor Anpfiff des Auftaktspiels des Europameisters gegen Mexiko am Sonntag in Kasan nutzte Coach Fernando Santos die wiederkehrenden Journalisten-Fragen für eine vehemente Verteidigungsrede. Ein Wechsel nach China sei kein Thema. "Ich lege meine Hand für ihn ins Feuer, für seine Integrität als Mann und als Athlet".

Die Zeitung Marca versicherte, dass Real-Trainer Zinédine Zidane und Kapitän Sergio Ramos ihren Stürmer angerufen haben, um ihn zum Bleiben zu bewegen. "Ich würde alles für ihn tun, ich vertraue ihm zu 100 Prozent". "Er wird einen großartigen Confed Cup spielen und dem Team helfen".

Dieses Vorgehen ist angeblich einer der Gründe, warum CR7 auf Real-Präsident Florentino Perez alles andere als gut zu sprechen sein soll. "Aber nicht zu dem Preis von 400 Millionen Euro", sagte Massimiliano Mirabelli, der Sportdirektor der AC Milan am Samstag dazu. Auch für den FC Bayern, der ja immer noch auf der Suche nach einer "Granate" auf dem Transfermarkt ist, ist ein Transfer dieser Größenordnung nicht zu stemmen. Bislang galten Manchester United und Paris Saint Germain als große Favoriten auf einen Deal, doch nun soll auch der FC Bayern mitmischen! Die italienische Sportzeitung glaubt, der inzwischen in München tätige Bayern-Trainer Carlo Ancelotti könnte das entscheidende Argument für den Weltstar sein.