Ronaldo-Transfer nur zum Mega-Preis

  • Ronaldo-Transfer nur zum Mega-Preis

Ronaldo-Transfer nur zum Mega-Preis

Die Causa Cristiano Ronaldo schlägt im Moment hohe Wellen.

Schieflage? Cristiano Ronaldo liebäugelt dem Vernehmen nach mit einem Abgang aus Madrid. Dieser soll nun auf eigenen Wunsch Real Madrid verlassen und sozusagen vor der Anklage flüchten.

Lissabon/Madrid. Der des Steuerbetrugs verdächtige Weltfußballer Cristiano Ronaldo (32) will seine Wahlheimat Spanien nach Medienberichten aufgrund drohender Schwierigkeiten mit der Justiz verlassen.

Schon bei der zweiten Frage nach Portugals Dauerthema hat Fernando Santos endgültig genug. Man gehe in den Confed Cup mit dem gleichen Selbstvertrauen wie in die erfolgreiche EM im Vorjahr.

"Ich kenne ihn viele Jahre, ich war sein letzter Coach, als er Portugal als 18-Jähriger verließ", sagte der Europameister-Trainer in einer vehementen Rede. "Ich lege meine Hand für ihn ins Feuer, für seine Integrität als Mann und als Athlet", beschwor der Europameistertrainer.

Alles nur Kalkül für besseren Vertrag?

Der Stürmer, der sich derzeit mit seinem Nationalteam in Russland auf den Confederations Cup vorbereitet, wies sämtliche Anschuldigungen zurück.

SPANIEN ⋅ Es ist eine Hiobsbotschaft für alle Fans des Champions-League-Siegers Real Madrid. Nach Angaben des Blattes sollen bereits Ronaldos Ex-Klub Manchester United, Paris St. Germain sowie zwei Vereine aus China ihre Fühler nach Goalgetter ausgestreckt haben. In seinem bis 2021 laufenden Vertrag ist diese auf eine Milliarde Euro festgesetzt, wobei diese Zahl vor allem symbolischen Wert hat. Bis 2009 spielte Ronaldo noch für ManUnited in Old Trafford und wechselte damals für 94 Millionen Euro zu den Galaktischen nach Madrid. Als Ablöse sind in den spanischen Medien im übrigen 200 Millionen Euro im Gespräch, hinzu kämen noch die fürstlichen Gehaltszahlungen an den Portugiesen. Von der spanischen Staatsanwaltschaft wird ihm vorgeworfen, den Fiskus in Höhe von 14,7 Millionen Euro betrogen zu haben - eine Haftstrafe von bis zu sieben Jahren sowie eine Geldstrafe in Millionenhöhe droht. Ronaldo habe Real-Präsident Florentino Perez und weitere Entscheidungsträger der "Königlichen" bereits über seine Pläne informiert. "Aber nicht zu dem Preis von 400 Millionen Euro", sagte Massimiliano Mirabelli, der Sportdirektor des italienischen Clubs AC Mailand am Samstag dazu.