Nach Putins Geschmack: Russland besiegt Neuseeland

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Nach Putins Geschmack: Russland besiegt Neuseeland

Russlands Fußball-Nationalmannschaft hat die hohen Erwartungen von Staatschef Wladimir Putin und der Sbornaja-Fans erfüllt und ist mit dem ersehnten Sieg in den Confederations Cup gestartet.

Zum Auftakt der Mini-WM gewann die Sbornaja nach einer glanzlosen Vorstellung gegen Außenseiter Neuseeland 2:0 (1:0) und setzte sich damit zunächst an die Spitze der Gruppe A. Weltmeister Deutschland greift erst am Montag (17 Uhr MESZ im LIVETICKER, Highlights ab 22.45 Uhr im TV auf SPORT1) in der Gruppe B in Sotschi gegen Australien ins Geschehen ein.

Das Spiel der Gruppe A fand im Stadion "Sankt Petersburg" statt und endete mit einem 2:0-Sieg Russlands gegen Neuseeland.

Ein Eigentor von Michael Boxall (31.) und ein Treffer von Fedor Smolow (69.) besiegelten vor 50.521 Fans im nicht ausverkauften Krestowski-Stadion von St. 71 Prozent halten Russland als Ausrichter von WM und Confed Cup für wenig bis gar nicht geeignet. Das nächste Spiel steht für Russland am Mittwoch gegen Portugal an.

"Das erste Spiel muss man gewinnen, deshalb bin ich mit dem Ergebnis zufrieden".

Ordentlich präsentierte sich auch die russische Mannschaft von Tschertschessow.

Neuseeland hatte durch einen Fernschuss von Ryan Thomas (77.) und einen Kopfball von Tommy Smith (78.), den Juri Schirkow noch gerade so von der Linie kratzen konnte, eine Doppelchance. Die Video-Schiedsrichter schalteten sich in dieser Szene aber nicht ein. Neun Minuten später machte es Denis Gluschakow besser, der den Ball über den herausstürmenden Marinovic Richtung Tor lupfte. Verteidiger Boxall kam noch heran, konnte aber nicht verhindern, dass der Ball zum 1:0 für die Gastgeber über die Linie rollte. Die Neuseeländer zeigten sich indes über weite Strecken überfordert und waren mit ihrem 5-3-1-1-System fast ausschließlich auf die Absicherung des Tores ausgerichtet. Russland diktierte das Geschehen, ließ aber weitere gute Chancen liegen. Zuvor hatte Russland mehrere klare Gelegenheiten vergeben, unter anderem scheiterten erst Poloz, dann Aleksandr Erokhin am starken Torwart Marinovic (48.).

Rund um die Fußball-Arena gab es am Samstag strikte Kontrollen.