Bei Waldbrand in Portugal sterben mindestens 19 Menschen

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Bei Waldbrand in Portugal sterben mindestens 19 Menschen

In Portugal sterben bei einem großen Waldbrand 200 Kilometer nordöstlich von Lissabon mindestens 24 Menschen. Die meisten von ihnen waren im Auto unterwegs und sind von den Flammen eingekesselt worden.

Nach Angaben des portugiesischen Innenministeriums waren mindestens 16 der Todesopfer mit ihren Fahrzeugen unterwegs, als sie von den Flammen eingeschlossen wurden.

Die drei restlichen Opfer seien nach ersten Erkenntnissen in der Nähe eines Friedhofes an Rauchvergiftungen gestorben. Außerdem würden mindestens zwei Personen vermisst.

Warum das Feuer in der dünn besiedelten Region ausbrach, ist noch unklar. Mindestens 20 weitere wurden nach Regierungsangaben am Samstag bei dem Brand in der Region Leiria im Zentrum des Landes verletzt. In einigen Gebieten fiel der Strom aus. Mehrere Dörfer seien vom Feuer bedroht, hieß es.

Die Flammen würden von mehr als 260 Feuerwehrmännern mit über 80 Einsatzfahrzeugen und zwei Flugzeugen bekämpft, sagte ein Sprecher des Innenministeriums.

Zahlreiche Opfer seien in ihren Wagen auf der Straße von Figueiro dos Vinhos nach Catanheira de Pera verbrannt, als sie versuchten, den Flammen zu entkommen, sagte Innenstaatssekretär Jorge Gomes in der Nacht zum Sonntag. Starke Winde erschwerten die Löscharbeiten, hiess es.

Der Kreis Pedrógão Grande hat auf 128 Quadratkilometer Fläche lediglich etwa 4000 Einwohner. Die nahezu unberührte Natur mit Lagunen und Stauseen zog in den vergangenen Jahren immer mehr Wanderer und Wassersportler an.