Papst stärkt Merkel im Kampf für den Frieden

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Papst stärkt Merkel im Kampf für den Frieden

Merkel schenkte dem Papst eine CD-Box mit Werken Beethovens, dirigiert von Wilhelm Furtwängler, sowie argentinische Süßigkeiten.

Vatikanstadt, 17.06.2017 (KAP) Papst Franziskus hat die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel in Audienz empfangen.

Der Papst empfing Merkel am Vormittag im Apostolischen Palast. Das Treffen mit Franziskus bezeichnete sie als "ermutigendes Gespräch", auf dem Weg weiterzugehen, um Schritt für Schritt Erfolge für die Weltgemeinschaft zu erzielen. Franziskus begrüßte Merkel freundlich.

Es war bereits das vierte persönliche Gespräch zwischen der deutschen Regierungschefin und dem katholischen Kirchenoberhaupt seit dem Amtsantritt des Papstes.

Franziskus empfing die Kanzlerin zu einer Privataudienz in seiner Bibliothek. Außerdem überreichte er ihr einen kleinen bronzenen Olivenzweig als Symbol für den Frieden. Am Mittag ist in Rom eine Begegnung mit den beim Heiligen Stuhl akkreditierten Botschaftern der G20-Staaten geplant. Die Bundeskanzlerin hatte auch ihren Ehemann Joachim Sauer (2. von links) zu dem Treffen mitgebracht. Den ursprünglich geplanten Besuch einer Sonderausstellung im Vatikan über die Menorah, den siebenarmigen jüdischen Leuchter, sagte Merkel kurzfristig ab, nachdem sie die Nachricht vom Tod Helmut Kohls erhalten hatte. Nach den Gesprächen mit Franziskus und dem Kardinalstaatssekretär holte sie den Besuch der Ausstellung am Samstagmittag nach. Ferner gab es noch zwei kurze Begegnungen: bei der Amtseinführung von Franziskus im März 2013 sowie vor knapp drei Monaten beim EU-Jubiläumsgipfel in Rom.