Löw setzt Confed-Cup-Vorbereitung in Sotschi fort

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Löw setzt Confed-Cup-Vorbereitung in Sotschi fort

Joachim Löw kann für den Start der deutschen Fußball- Nationalmannschaft in den Confederations Cup in Russland mit allen 21 Akteuren planen. Der Gastgeber setzte sich am Samstag im Auftaktspiel gegen den überforderten Ozeanienmeister Neuseeland mit 2:0 (1:0) durch - hätte aber bei drückender Überlegenheit viel höher gewinnen müssen.

"Das war dein erster Schritt in die Premier League", sagte Russlands Trainer zu Fedor Smolow - und meinte damit nicht das Tor seines Starstürmers zum 2:0 (1:0)-Sieg der Sbornaja gegen Neuseeland beim Start in den Confederations Cup.

Vor dem Spiel hatte Staatspräsident Wladimir Putin eine kurze Rede zur Eröffnung des Turniers gehalten. Die Stadien und Anlagen, die für den Confed Cup und die WM 2018 gebaut werden, würden für die Entwicklung des Sports verwendet.

Das nächste Spiel für Russland steht am Mittwoch gegen den amtierenden Europameister, Portugal, an. Nach einem Foul von Neuseelands Torwart Stefan Marinovic von Drittliga-Aufsteiger SpVgg Unterhaching an Dimitri Poloz im Strafraum ließ der kolumbianische Unparteiische Wilmar Roldan weiterspielen. Vier Minuten später wurde es für die "All Whites" noch brenzliger, als Wiktor Wassin per Kopf die Innenstange traf. Dabei profitiert Russland zunächst von einem Eigentor: Boxall befördert den Ball nach einem Getümmel unglücklich über die Linie (31.). Das 5-3-1-1-System war fast ausschließlich auf die Absicherung des Tores ausgerichtet, Überraschungsmomente in der Offensive blieben nahezu gänzlich aus.

In Sotschi, der Olympia-Stadt der Winterspiele 2014, bestreitet der Weltmeister am 19. Juni das erste von maximal fünf Spielen. Ich bin mit dem Ergebnis und mit bestimmten Spielweisen zufrieden. "Wir haben aber noch den einen oder anderen Fehler gemacht", sagte der ehemalige Bundesliga-Goalie nach dem vierten Sieg im zehnten Spiel seit der Amtsübernahme im letzten Oktober. Schließlich war es Smolow, der nach Hereingabe von Samedow (69.) den zweiten Treffer erzielte und damit für die Vorentscheidung sorgte. So durfte Putin angesichts der russischen Überlegenheit auf der Ehrentribüne neben Größen wie Ex-Brasilien-Star Pelé freudig lächeln.