Löw kann für Turnierstart mit allen Spielern planen

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Löw kann für Turnierstart mit allen Spielern planen

Der Europameister trifft in der Gruppe a auf Gastgeber Russland, Neuseeland und Mexiko.

An Bord des Airbus 321 waren alle 21 verfügbaren Spieler, die Bundestrainer Joachim Löw für den WM-Probelauf ausgewählt hat. Zudem ist die Mannschaft nach den Ausfällen von Leroy Sané (Nasen-OP) und Diego Demme (Rücken) dezimiert.

Rund dreieinhalb Stunden soll der Charterflug LH342 nach Sotschi dauern.

Ein Jahr vor der Fußball-WM in Russland (14. Juni bis 15. Juli 2018) steigt dort die traditionelle Generalprobe, der "FIFA Konföderationen-Pokal", kurz: Confed Cup (17. Juni bis 2. Juli). Die Mannschaften auf den ersten beiden Plätzen schaffen es ins Halbfinale. "Der Confed Cup ist eine Chance. Nächstes Jahr müssen wir top in Form sein und eine gute Performance abliefern", lautet Löws Turniermotto für den Sommer 2017. Der Bundestrainer begründete die Wahl von Leno damit, dass dann alle drei Torhüter im DFB-Kader ein Länderspiel bestritten hätten.

Die Zuversicht im DFB-Lager ist groß. Zahlreiche Topstars wie Manuel Neuer, Mats Hummels, Toni Kroos oder Thomas Müller sind verletzt oder werden geschont. Helfen soll dabei die mit der sportlichen Leitung ausgehandelte Prämie von 50 000 Euro pro Spieler für den Turniersieg.

Die Sportliche Leitung ist mit dem Verlauf des Vorbereitungs-Crashkurses bisher sehr zufrieden. Asiencup-Sieger Australien, Südamerikameister Chile und Afrikas Champion Kamerun sind innerhalb von nur sieben Tagen die drei Vorrundengegner. Morgen Abend wird das DFB-Team bei der abschließenden Einheit erstmals im WM-Stadion trainieren.

Am Mittwoch stellte DFB-Präsident Reinhard Grindel klar: "Wir wollen über die vier Eckfahnen hinaus einen Beitrag leisten".