Google verabschiedet sich von Drive

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Google verabschiedet sich von Drive

Das Tool für Google Drive (Windows und Mac) wird umbenannt und bekommt neue Features. Sie soll dann nicht nur lokal gespeicherte Dateien mit Googles Onlinespeicher synchronisieren, sondern auch Ordner und Dateien auf Google Drive sichern. Nutzer können offenbar auch andere beliebige Ordner in das Backup einbeziehen oder auch nur Unterordner auswählen. Die 15 GB, die man also normaler Google-User so hat, dürften dann schnell volllaufen. Bisher konnten nach der Installation der Software lediglich ausgewählte Dateien in einen lokalen Drive-Ordner abgelegt werden.

Google Backup & Sync unterstützt die Sicherung lokaler Ordner wie Desktop und Dokumente auf Google Drive (Screenshot: Google). Kunden von Googles Business-Dienst G-Suite wird empfohlen, weiterhin Google Drive zu verwenden und auf die Verfügbarkeit der Businesskunden-Lösung Drive File Stream zu warten. Das bietet Google zu Preisen ab 1,99 Euro pro Monat an. Ein Terabyte kostet 9,99 Euro pro Monat. Bei Microsoft erhalten Kunden mit einem Office-365-Personal-Abonnement zum Preis von 69 Euro pro Jahr neben den Office-Anwendungen ebenfalls ein Terabyte Speicher auf OneDrive.

Nähere Angaben zu Backup and Sync machte Google nicht. Wie das Ganze funktionieren soll, bleibt jedoch bis auf weiteres eher vage. DFS soll Nutzern in großen Unternehmen einen Zugriff auf umfangreiche Firmendaten ermöglichen, ohne dass diese Daten dafür eigentlich benötigten Platz auf einer lokalen Festplatte belegen. Eine derartige Funktion bietet das soeben von Box vorgestellte Box Drive und ähnliche Möglichkeiten mit zahlreichen zusätzlichen, von Firmen verlangten Funktionen auch das Angebot von Zerto.

Tipp: Wie gut kennen Sie Google?