Anpfiff zum Confed Cup: Russland gegen Neuseeland

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Anpfiff zum Confed Cup: Russland gegen Neuseeland

In Sotschi war gleich ein Training angesetzt.

Momentan spricht viel dafür, dass der Confed Cup in Russland der letzte seiner Art ist.

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hatte zu der öffentlichen Einheit einige Dutzend russischer Kinder eingeladen. Der Bundestrainer hatte nach den Ausfällen von Diego Demme (Rückenprobleme) und Leroy Sane (Nasen-OP) auf mögliche Nachnominierungen für die Mini-WM verzichtet. DFB-Präsident Reinhard Grindel verspürt bei dem jungen Perspektivteam, das den Fußball-Weltmeister bei dem Acht-Nationen-Turnier vom 17. Juni bis 2. Juli in vier russischen Städten vertritt, eine "große Lust" auf eine starke Präsentation. Das, was Rummenigge schon mehrfach betont hat, haben nun die meisten kapiert: "Es sind sich alle einig, dass wir den Confed Cup nicht mehr brauchen". "Nächstes Jahr müssen wir top in Form sein und eine gute Performance abliefern", lautet Löws Turniermotto für den Sommer 2017.

Das Sommerturnier in diesem Jahr soll für Löw und sein Team in vielerlei Hinsicht Hilfe für die WM-Endrunde ein Jahr später sein. "Den Confed-Cup möglichst erfolgreich gestalten mit Blick auf die Entwicklung der Spieler - das ist die Mission", sagte Löw. Auch ohne alle namhaften Weltmeister von Manuel Neuer über Mesut Özil bis hin zu Thomas Müller ist die Halbfinal-Teilnahme das Minimalziel. Die Zuversicht ist bei der Sportlichen Leitung im Schnelldurchlauf gewachsen.

Die Nationalmannschaft hat kein festes Basiscamp, sondern reist von Spielort zu Spielort. "Wir sind sehr angetan vom Miteinander", erklärte Assistenzcoach Sorg.

Weltmeister Deutschland trifft am Montag (17:00 Uhr MESZ) in der Olympiastadt von 2014 auf Australien. "Wir wollen von den Spielern sehen, dass sie mutig sind", sagte Co-Trainer Sorg. Der 57-jährige Löw fühlt sich nach der Schnupperwoche mit dem 1:1-Kraftakt zum Kaltstart in Dänemark und dem lustvollen 7:0 gegen San Marino sichtbar wohl. Deutschland spielt in Gruppe B gegen Kamerun, Chile und Australien um den Einzug in die K. -o.