Deutschland sichert 4,8 Millionen Jobs in der EU

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Deutschland sichert 4,8 Millionen Jobs in der EU

Die deutsche Wirtschaft steht wegen ihrer Exportstärke immer wieder in der Kritik.

Die Stärke der deutschen Wirtschaft sichert in den übrigen Staaten der Europäischen Union einer Studie des Forschungsinstituts Prognos zufolge an die 4,8 Millionen Jobs. "Unsere Studie entkräftet die Mär von der angeblich für unsere Nachbarstaaten schädlichen deutschen Wettbewerbsfähigkeit", sagte VBW-Geschäftsführer Bertram Brossardt.

Von der deutschen Industrie und Importnachfrage profitieren laut Prognos vor allem die direkten Nachbarländer. "Das Gegenteil ist der Fall". Seit US-Präsident Trump sich das zu eigen machte, herrscht Nervosität in der deutschen Industrie.

Eine dynamische deutsche Nachfrage bremse keineswegs die Entwicklung in den Nachbarländern, sondern sei eine wichtige Triebfeder für deren Wachstum, heißt es in dem Gutachten, das die bayerische Wirtschaft in Auftrag gegeben hatte. Eine Verschlechterung der Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands hätte demnach zur Folge, dass die Wirtschaftsleistung in der gesamten EU bis 2023 um rund 36 Milliarden Euro niedriger ausfallen würde.

Für die höchsten Wertschöpfungs- und Beschäftigungseffekte sorgt der Studie zufolge nicht der private Konsum. Allein in Polen sollen mehr 890.000 Arbeitsplätze von der deutschen Nachfrage abhängen, mehr als in jedem anderen EU-Staat.

Angesichts des globalen Konjunkturaufschwungs winken Deutschland laut der Industriestaatengruppe OECD rosige Zeiten.